Kinder in der Küche …

Emily Köchin

Wir beschweren uns oft über die Jugend von heute, ihre Essgewohnheiten, ihre latente Unwissenheit mit allem was den häuslichen Alltag angeht, die Null Bock Mentalität, aber steckt eventuell doch ein Mitverschulden von uns selbst dahinter? Ich koche jetzt seit drei Jahren mit meinem fünfjährigen Goldstück und sie genießt die Werkelei mit Onkel Arno in der Küche, aber angefangen hat alles ganz harmlos 😉 Zum Artikel.

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24 Gedanken zu “Kinder in der Küche …

  1. Ich finde es ganz wichtig Kinder einzubinden! Gerade da in dem Haushalt in dem ich arbeite versuche ich auch den besser gestellten Kindern beizubringen, dass das Arbeiten keine SChande ist sondern sogar Spass machen kann….klar würden gewisse Dinge ohne sie schneller von der Hand gehen, aber damit schneiden sich viele Eltern nur selbst ins Fleisch, weil Kinder so gar nicht lernen Verantwortung zu übernehmen. Mit meinen eigenen Kids habe ich das auch so gemacht

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  2. Ein schöner Artikel. Und es zeigt, mit welch einfachen Mitteln man Kinder begeistern kann. Ich habe in den ersten Jahren mit Kindern auch den Fehler gemacht, Fertiggerichte aufzuwärmen….bis ich mitbekam, wie einfach und praktisch auch nicht viel zeitaufwändiger es ist, selber zu kochen. Meine Kinder sind nun selber „Hausfrauen“ und ich freue mich, wenn sie anrufen und fragen, wie das oder jenes am besten zu kochen ist oder einfach ankündigen, einen selbst gebackenen Kuchen zum Kaffeetrinken bei uns mitzubringen…Hatte mal zu den Kindergeburtstagen folgendes „Spiel“ kreiert: Die Kinder (die immer auf einen Preis erpicht waren..) sassen am grossen Tisch, es gab verschieden Eissorten und verschiedene Streussel, essbare Perlen und lustige Schirmchen. Die kleinen Geburtstagsgäste wurden nun gebeten, ihr Eis selber zu gestalten und zu dekorieren…Mit viel Eifer und Kreativität waren die Kinder dabei und es entstanden herrlich bunte Eisbecher….Am Ende kam dann mein Spruch: „Und Euer Preis ist Euer Eis..“ Alle kicherten los und assen mit grosser Begeisterung ihre selbst gebastelten Kunstwerke auf….Irgendwelche überflüssigen Preise brauchte es nicht mehr und Allen hat es Spass gemacht.

    Lassen wir die Kinder wieder Kinder sein, mit Verstecke spielen, Fangen, Ballspielen usw.

    Katrin

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    1. Vielen lieben Dank Katrin, ich habe ganz ähnliche Erfahrungen gemacht, dazu kam dann noch, dass die Kleine selbstgemachte Mahlzeiten viel lieber isst, weil der Stolz der Arbeit dahinter steht 😉 Dir ein schönes Wochenende 🙂

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  3. Gerade jetzt die Adventszeit erinnert mich wieder daran, wie schön es war, mit den Kindern gemeinsam Weihnachtsplätzchen zu backen! Oft eine große, bemehlte Schweinerei, aber immer toll! Mit dem gleichen Spaß haben unsere Kinder auch das Kochen gelernt, zumindest in den Grundzügen.
    Liebe Grüße, Nachos Leinenhalter Achim

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  4. Ich kann das nur bestätigen: Kinder helfen gern in der Küche und man muss ihnen nur etwas zutrauen. Ich plane schon das aktuelle Plätzchenbacken in unserer Küche mit meinen Deutschlernern. Das wird bestimmt spaßig und es macht auch nichts, wenn sie den Teig schon vorher verkosten. 😉

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  5. Kochkünstler Arno von Rosenöl

    in der Hygiene des Lebens ist Kochen eine Hohe Kunst
    Doch der Sprache ins Auge sehend ist die Redewendung „steckt doch ein Mitverschulden von uns selbst dahinter “
    eine Zutat die dort nicht mehr hineingehört. Achte fühle schmecke wie sich „Schuld“ körperlich auswirkt
    Kränkend peinlich beschämend mindernd zweifelnd verdüsternd
    Das stimmige Gewürz ist Mitverantwortlichkeit
    Die Idee aller Schuld entstammt archaischen Gesetzesreligionen eines zürnenden rächenden Herrengottes
    Weltpolitisch sind alle Kriege Glaubenskämpfe im Sinn der „Schuldige“ muss bestraft werden
    „Die Liebe treibt die Furcht aus nämlich die Furcht vor der Strafe.“
    Ver Antwortung das gefällt da geschieht ein Erkenntnis und Wachstumsprozess
    Niemand hat „Schuld“ nur ist Er im Grade Seiner Bewusstheit verantwortlich oder unbewusst unverantwortet
    Kochen wir so Sprache wird sie Uns auf neue Weise nähren
    „Denn der Mensch lebt nicht vom Brot alleine vielmehr durch ein jegliches Wort“

    guten Appetit
    Danke Dir Joachim von Feinschmecker

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