Der Bonus Mensch

UrzeitDieser Artikel fällt wohl unter die Kategorie „Selbstbetrachtungen“, aber vielleicht erkennt ihr euch ebenfalls in diesem Beitrag. Es gäbe ja noch viel mehr darüber zu sagen, vor allem was unsere Psyche angeht, doch mein Text sollte euch ja nicht die Gehirnzellen austrocknen, sondern den einen oder anderen Schmunzler hervorrufen 😉 Obwohl ich nicht der klassische Klamottenschnäppchenjäger bin kann ich doch einer zweiten Packung Reis nicht widerstehen, wenn der Preis gut ist. Überhaupt sind Lebensmittel mein wunder Punkt, wenn es sich um ein gutes Geschäft handelt, denn essen muss man ja immer 😉 Viel Spaß beim Lesen 🙂

Geschrieben für Buch, Kultur & Lifestyle

Der Bonus Mensch

Die früheste Einteilung der Menschheit bezeichnet heute der Begriff „Sammler und Jäger“, wobei es um die tatsächliche Jagd auf Tiere und das Sammeln von essbaren Pflanzen ging. Später kam dann der Tausch hinzu und der Wert richtete sich nach der Seltenheit des Objektes und dem Verlangen es zu besitzen. So konnte jemand, der alleine über eine Quelle (Monopol) an Tauschbaren (z.B. bunte Steine für Schmuck) verfügte, viel leichter sein Leben bestreiten, als ein Jäger, welcher sich oft in Gefahr begab verletzt oder sogar getötet zu werden. Der Markt war erfunden, auch wenn er zunächst nur in den einzelnen Gruppen nach individuellen Regeln vollzogen wurde. Doch bald erweiterte sich der Handel hin zu anderen Gruppen. Merke; der Kaufmann verdient sein Geld nicht beim Verkauf, sondern beim Einkauf. Es war also fast schon eine logische Entwicklung unseren heutigen Einkaufs-/ Produktionsmarkt so weit auszuquetschen wie nur irgendwie möglich. Wir lieben es einfach einen besseren Preis zu bekommen als xyz, denn dann sind wir klever, also überlegen und damit fortpflanzungstechnich attraktiv (Jupp, auch hier geht es um Sex, toll nicht?). Keine Angst, ich bin ebenfalls der Bonus-Typ, aber wo steckt er tatsächlich drin und wie entdecken wir ein echtes Schnäppchen?

Viele hat es früher instinktiv zu Sommer- und Winterschlussverkauf gezogen, um ein gutes Geschäft zu machen, aber waren die immer gut? In den letzten Jahren bevor dieses alte Verkaufsinstrument abgeschafft wurde nicht mehr, denn viele Händler, vor allem im Textilbereich, ließen dafür extra Serien anfertigen, auch mit minderer Qualität, denn diese Produkte wurden regelmäßig vom Umtausch ausgeschlossen. Danach ging dann das los, was wir heute als Dauersuperhypersensationsangebote kennen (jeder Verkäufer rechnet spätere Rabatte zuvor in den Verkaufspreis hinein). Da ist es egal, ob es sich um ein Automobil, ein Handy, einen Kredit oder Winterklamotten handelt. Kein Verkäufer stellt sich gegen die Marktpsyche des Kunden und die funktioniert am besten über das Belohnungssytem, denn auf dieses sind wir bereits seit Kindertagen trainiert. „Iss deinen Teller auf, dann scheint die Sonne“ (hab ich als Kind echt geglaubt) oder „Wenn du brav bist, bekommst du später ein Eis“. Sie wissen was ich meine und das setzt sich sowohl in einer Partnerschaft als auch im Berufsleben fort und dafür benötigt es nicht einmal Worte, denn ein Blick des Partners entscheidet schon über die spätere Belohnung, die man/ frau sich ja nicht versauen will (ich setzte eine funktionierende Partnerschaft voraus, sonst geht der Schuss womöglich nach hinten los) oder der Chef, der einem durch die Blume mitteilt, dass es bald eine freie Stelle in besserer Position geben könnte (die Kunst der Kommunikation zwischen Boss und Angestellten liegt darin, den Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet). Klar geben wir dann noch mehr Gas, auch wenn der Blödian es jedem der 30 Kollegen mitteilt, aber da wir sowieso zur Stütze der Firma gehören (was auch sonst) bekommen wir sicher den Job. Trotzdem strengen wir uns unwillkürlich an, es geht schließlich um einen Bonus. Ob der sich dann wirklich lohnt und das meiste vom Mehrverdienst nicht bei Vater Staat landet und die zusätzliche Verantwortung uns nicht auch noch den letzten Spaß an der Arbeit nimmt, steht auf einem anderen Blatt. Oft tun wir solche Dinge schon wegen der protzigeren Visitenkarte, gelle 😉

FantasiepreiseUm ein echtes Schnäppchen zu machen, muss ich mich dennoch wirklich anstrengen, weil diese nicht so offensichtlich sind, wie uns viele Schilder und Popups (das sind die Werbebotschaften im Internet, die mir schon gar nicht mehr auffallen, weswegen diese fast totale Geldverschwendung sind) glauben machen möchten. Um den wirklichen Wert eines Produktes zu kennen, muss man nicht nur den Handel dieser Ware über einen längeren Zeitraum auf allen Ebenen verfolgen (Zeitung, Geschäft, Internet usw), was schon schwer genug ist, man muss auch noch das Glück haben zum richtigen Zeitpunkt das Schnäppchen zu entdecken und auch kaufen zu können. Was nützt Ihnen schon eine 2000 Euro teure Kaffeemaschine, die für 1500 Okken verscherbelt wird, wenn auf dem Konto Ebbe herrscht. Eben. Egal wie oft wir nicht zu einem wirklich gutem Geschäft kommen (was auch immer bedeutet, dass der Verkäufer einen guten Deal macht) wir geben es nicht auf, denn irgendwann findet jeder sein goldenes Ei 😉 Ich muss natürlich nicht extra erwähnen, dass alle Elektrogroßmärkte etwa 6 Wochen vor der Weihnachtssaison die Preise anheben, dann damit das festliche Geschäft (und damit nicht selten 50% des Jahresumsatzes) machen, im Januar die Preise wieder drastisch senken, mit einem etwas besseren Preisverhältnis als vor der Erhöhung, aber nur, weil danach die neue Technik Einzug hält (wie jetzt alljährlich am Markt demonstriert wird) und mein Weihnachtsgeschenk sofort üppig an Wert verliert. Ja ja, dass Bessere ist immer der Feind des Guten. Das wußte schon meine Omi.

Doch Sie haben den ganzen Schrumps ja nicht gelesen um zu erfahren wie selten ein toller Kauf gelingt, sondern wie Sie leicht und schnell Geld verdienen können ohne das Heim verlassen zu müssen. Haben Sie noch nie von gehört? Doch, es geht, denn ich mache es schon seit Jahren. Irgendwann war ich es mal leid überall zu lesen, dass Neukunden dies und jenes bekommen, wenn sie nur zum neuen Anbieter kommen, jetzt eine Karte beantragen oder sogar die Bank wechseln. Ich wollte auch etwas vom Kuchen abhaben, traf aber überall auf taube Ohren und kassierte nur doofe Sätze wie, „da können wir leider nix machen, denn das Budget ist nur für Neukunden“, oder „günstiger können wir es nicht machen, aber wir hätten da gerade ein attraktives Zusatzangebot für Sie“. „Ja genau, ihr mich auch“, dachte ich und entwickelte eigene Strategien. Meine TV Zeitschrift (inwischen habe ich gar keine mehr, es gibt ja Online Dienste), kündigte ich und warb dafür meine Frau. So bekam ich einen 75 Euro Tankgutschein (achten Sie immer darauf einen Bonus zu nehmen, der wie Bargeld funktioniert und weder andere Waren noch tatsächlich Bargeld auszusuchen, dann erhalten Sie den größten Gegenwert) und freute mich darüber entweder die Zeitschrift fast kostenfrei ein Jahr zu erhalten oder für umme an die Tanke zu fahren. Neun Monate später haben wir einfach getauscht und sie hat mich geworben 😉 Sie wollen noch mehr?

OnlinekaufKaufen Sie nix mehr auf Internetplattformen ohne vorher zu gucken, ob dafür Gutschein-Codes existieren (hier ein Beispiel). Verlassen Sie sich nicht auf Preisvergleichsseiten, denn die Listen in der Regel nur Anbieter von denen sie auch eine fette Provision erhalten (Verivox & Co.), Outletstores können Angebote haben und wenn Sie Ausflüge lieben, machen Sie das, aber echte Schnäppchen sind da eine Seltenheit, sonst würden sich diese Unternehmen ihren eigenen Markt kaputt machen, gelle 🙂 Immer noch nicht genug? Kündigen Sie jedes Jahr Ihren Strom-/ Gasanbieter und lassen Sie sich als Neukunde bei einem anderen Anbieter die Taschen voll machen. Seien Sie aber bitte nicht so nachlässig wie ich, denn sonst werden Sie bei der dritten Anfrage desselben Anbieters abgelehnt und Unternehmen wie Stromio machen Ihnen nach der dritten Kündigung in 6 Jahren das Leben schwer mit falschen Abrechnungen, zeitverzögernden Kündigungsbestätigungen, Inkassoandrohungen (für die falsche Abrechnung) usw, nur um sicher zu gehen Sie nie wieder als Kunden begrüßen zu können/ müssen, weil es in diesem Fall wirklich ein gutes Geschäft für SIE und nicht für die Unternehmen ist (Keine Bange, Anbieter gibt es wie Matsch nach einem Dauerregen).

Bitte bedauern Sie jetzt kein Unternehmen, denn jeden Tag stehen Millionen Kunden auf und bezahlen zu viel, da kann man Ihnen doch einen kleinen Erfolg gönnen, oder? Machen Sie einfach mehr aus Ihrem Geld, denn besser Sie, als andere 😉

Mein Zitat von heute stammt von John Ruskin (1819-1900) britischer Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker und Sozialphilosoph. Sein Zitat wird eigentlich nur in sehr verkürzter Form verwendet mit dem Satz „Ich bin zu arm, um mir etwas Billiges kaufen zu können.“ Hier nun das Original.

„Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann, um es etwas billiger zu verkaufen. Die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel zahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie zuwenig zahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld, viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Tun Sie dies, dann haben Sie auch genug Geld, um für Besseres, etwas mehr auszugeben.”
Es grüßt Sie Ihr sparfüchsiger Arno von Rosen, Buchautor, Kolumnist, Blogger und Bonus-Mensch. Denken Sie bitte daran, wenn Sie Fieber bei der Jagd nach Schnäppchen bekommen; machen Sie eine Pause, setzen sich hin und trinken Sie etwas. Das macht das Angebot nicht besser, gibt Ihnen aber ein gutes Gefühl und einen Moment zum Innehalten, denn vielleicht brauchen Sie das neue DING ja gar nicht (Damenschuhe sind selbstverständlich ausgenommen).

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40 Gedanken zu “Der Bonus Mensch

      1. Da kommst du zu spät liebe Mayumi, ich habe mir eine zeitlang sehr gute und teure Schuhe gekauft, vor allem Klassiker und es sieht so aus, als ob die Dinger bis zu meinem Lebensende halten. Pingelige Pflege natürlich inklusive 😉

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  1. Guten Morgen lieber Arno, nach deinem Prinzip kaufen wir seit Jahren und versuchen so günstig wie möglich zu leben, ohne dabei mit Geiz oder Verschwendung in Kontakt zu kommen.
    Woher aber, und das wundert mich ungeheuer, weisst du, dass ich just heute unbedingt neue Schuhe brauche😂
    Hab einen famosen Tag🌹

    Gefällt 7 Personen

  2. Lieber Arno!
    Genau so isses! Das Faszinierende ist tatsächlich das Mini-Maximum-Prinzip, welches besagt, dass Du für wenig Einsatz nicht das Maximum an Output, sondern in der Regel nur Mittelmaß erreichen kannst, andersherum für das Maximum immerhin mittleren Einsatz bringen musst!

    Für mich ist mittlerweile das kostbarste aller Güter Zeit. Wenn ich sehe, wieviel davon ich früher damit verschwendet habe, nach Schnäppchen zu jagen, bin ich da heute wesentlich entspannter. Ich hasse z.B, diese die Reise-Schnäppchenjagd, bei der man nicht nur stundenlang in Warteschleifen verbringt, sondern die einen Tage des Durchforstens von Angeboten kosten, dauernde Rückfragen bei den Mitreisenden und herbe Enttäuschungen, wenn dann das entscheidende Argument (Meerblick) nicht ausreichend erfüllt ist … Ehrlich? Wollen wir heutzutage verreisen, turfe ich das meist an einen Supi-Organisator ab, der seine Freude damit hat und sage: Mach ma, passt scho! Wohin? Wurscht, Hauptsache, wir machen was zusammen… Wird schon schön werden… Hauptsache, wir haben unser eigenes Zimmer mit WLAN… War bis jetzt immer super lustig, da unsere Freunde ja ähnlich ticken und weder trinken noch Extremsportarten frönen! Und wenn wir alleine fahren, geh´ich in eine nettes Reisebüro, mampfe Bonbons und lass´den Herrn ´mal meine Wunschdestination planen… Am nächsten Tag komm´ ich wieder und such mir das beste aus 5 Angeboten heraus! Teurer? Ehrlich? Nein, oft billiger! Warum? Weil er Kontingente hat, an die ich sonst nicht ´rankomme! Schnäppchengeil bin ich nicht mehr… Übrigens gibt es ein ähnliches Denken: Nix wegzuwerfen, weil es noch was wert sein könnte! Auch irre stressig! In diesem Sinne – Enjoy your life! Nessy

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    1. Guten Morgen liebe Nessy, ich weiß was Du meinst. Mir reicht schon lange ein Fotoapparat und ab und zu ein guter Kaffee, dann ist mein Ausflug gelungen. Meine Frau benötigt hingegen noch jede Menge Input aus diversen Geschäften, aber es kommt schon vor, dass sie wirklich nichts kauft. Dann bin ich sehr stolz. Ein „Allesbehalter“ bin ich nicht und ich besitze nur sehr wenig Staubfänger, weil ich gerne alles benutzen will was ich habe.Allerdings gibt es eine kleine neue Kategorie von Sammelobjekten. Natürlich Dekomaterial für meine Fotografien 😀 Eine stressfreie Woche für Dich 🙂

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  3. Schuhe sinds bei mir bestimmt nicht … eher neue (oder auch nur neu verpackte) Sachen aus dem Lebensmitteleinzelhandel. 😉
    Ich brauche nun dennoch einen Chiropraktiker-Termin wegen gerade aufgetauchter Nackenprobleme durch ständiges Nicken. 😉

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    1. Liebe Antje, wem nickst du denn so oft freundlich zu? 😀 Lebensmittel zählen sowieso nicht zum Schnäppchenwahn, denn es ist doch gut sich mit seinem Essen zu beschäftigen und was man nicht sofort verbraucht, lässt sich ja lecker haltbar machen 🙂

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      1. Moin Antje, ich weiß es noch nicht, weil ich gleich erst einmal draußen bin. Je nach Heimkehr könnte es Nudeln mit Pesto geben oder einen schnellen Kaiserschmarrn 😉

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  4. Hallihalloo, wohl wahr, wohl wahr 😉 ich werde auch manchmal verführt. Lebensmittel , ohjaa ! und Kleidung. Wie du sagst, essen brauch man immer. Dennoch hab ich meine Hamstereinkauf-Vorräte mittlerweile stark reduziert. Naja und junge Frauen tragen halt gern ständig neue Sachen. Die aktuelle Mode ist mir nichtmal so wichtig. Hauptsache es gefällt mir. Bei qualitativ hochwertiger Ware, die mir gefällt, ist es für mich schon ein Schnäppchen, wenn die Ware 50% reduziert ist, auch wenn sie von der letzten Saison ist. Allerdings war ich noch NIE in einem Outlet oder sowas. Naja und ich, auch als Kauffrau, empfinde es schon so, dass Einkauf und Verkauf, wohl auch abhängig von der Branche, ebengleich wichtig sind. Wenn man natürlich schlecht einkauft, kann man nicht gewinnbringend oder marktgerecht verkaufen. Wenn man aber zu Schleuderpreisen verkauft oder eben nichts oder zu wenig verkauft, bringt einem auch der beste Einkauf nichts… naja und das Geblubber von den Chefs sollte man auch nicht immer ernst nehmen, das stimmt! situationsabhängig! schönen wochenstart!

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    1. Moin und danke für den schönen Kommentar. Schleuderpreise gehören ja mittlerweile zum Verdrängungsmarkt in jeder Branche, hauptsache der Kunde kommt zu meinem Geschäft ist die Devise, sonst müssten Bananen erheblich teurer sein und auch der Druck auf die Textilbranche wächst. So sind mittlerweile die Billigtextillädenketten sehr viel besser in der Qualität als Designerklamotten, nur bei Schuhen schludern sehr viele Produzenten mit Giftstoffen. Dir einen fröhlichen Cheffe und einen guten Wochenestart 🙂

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  5. … also die Schnäppchenjagd gehört mittlerweile der Vergangenheit an – was nicht immer so war –

    … alle Prospekte mit den sozusagen**Schnäppchen Angeboten** landen im blauen Container für Altpapier …das Haus ist leergefegt von den*siebenköpfigen Raupen* und meine beiden Stubentiger bekommen das was ihr Näschen ihnen gerade für schmackhaft empfindet – Designerklamotten- Schuhe – Dessous etc. werden in Polen erworben – hier beträgt mein reales Sparpotenzial dauerhaft 50% – fahre jedes Jahr für die volle Sommersaison auf meine Datscha …
    allerdings bleibt mir hier und jetzt nicht erspart – einen günstiges Wäschetrockner zu erwerben … um Katzenhaare und so’n anderes Zeugs aus Textilien zu bekommen –

    sehr interessanter Beitrag mit *wissenswertem* … lerne gerne dazu – habe mir den Link von den Bonuspunktsammlern gespeichert … man weiß ja nie 😉
    lieb grüß an euch Blogger
    im Laufschritt wieder weiter – die_zuzaly 🙂

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  6. Ich habe selten Schnäppchen gejagt, was einfach daran liegt, dass ich nur kaufe, was ich brauche. Das gilt auch für Essen: Ein Zwölfjahres-Vorrat Sonderangebot-Nahrungsmittel, das bereits nach 2mon abläuft, bringt einfach nichts 😀
    Echte Schnäppchen im Sinne von „billg und trotzdem gut“ macht man meines Erachtens nach bei Kleidungs- und Design-Artikeln, die aus der Mode geraten sind, keine Abnehmer mehr finden und beim Verkäufer verstauben. Ich habe letztens doch tatsächlich ein billiges und qualitativ hochwertiges Paar Turnschuhe erstanden, das aufgrund seines außergewöhnlich (hässlichen) Designs keine Nachfrage hatte. Ich wollte billig und bequem laufen – das tue ich.

    Mir gefällt das moderne Onlineshopping tatsächlich deswegen so gut, weil Menschen Rezensionen und Bewertungen zu Produkten schreiben. Auch hier muss man natürlich vorsichtig sein, was sowohl zu gute Kommentare (ggf. gefälscht), aber auch sonderbar schlechte Rezensionen angeht (es interessiert mich nicht, wenn dem anderen Kunden die Farbe vom Mixer nicht gefällt. Das Ding soll mixen!). So merkt man selbst, dass „billig“ meist mit „kurzlebigem/ggf. gar nicht funktionierenden Schrott“ gleichzusetzen ist, merkt aber auch, dass viele Kunden mit dem Mittelklasse-Produkt genauso zufrieden sind, wie die mit dem Luxusklasse-Modell.

    Die Sache mit der jährlichen Vertragsüberprüfung mache ich auch. Nicht nur wegen des Neukunden-Bonus, sondern weil sich die Anbieter über die Jahre auch gerne mal unterbieten. Da bin ich also ganz bei dir 🙂

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  7. So so coupons. Das ist in Canada ein Sport dem ich nicht nachgehe. Ist mir zu umfangreich und komplex. Fluege sind fuer mich eine Herausforderung, da finde ich immer ein Moeglichkeit fuer super deals. That’s it that’s all. Allerliebsten Gruss aus dem kalten Montreal

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  8. Sparfuchs bin ich nicht. Jetzt mal abseits von Schuhen:
    Es gibt manchmal Musikangebote mit „Name your price“ bei wenig bekannten oder neuen Producern im Netz. In einem solchen Fall zahle ich immer das, was so ein Download normalerweise kosten würde, also zwischen 7 bis 10 Euro.
    Der Produzent hat einen longplayer entwickelt und ich will ihn abspeisen?! Nein, er hat Respekt verdient, auch gerade wenn seine Scheibe eine gute ist!

    Gefällt 2 Personen

    1. Na, das sehe ich als Künstler im Netz genauso wie du, denn man kann ja im Grunde alles kopieren und für umme haben, aber dann gehen die Künstler immer leer aus und das wäre sehr unfair. Deshalb sind alle meine Texte geschützt und werden ständig im Netz überwacht, sonst müsste ich arbeiten gehen um Künstler sein zu können 😉

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  9. Ganz nach meinem Geschmack, lieber Arno.
    Unverständlich, wie viel Zeit Leute damit verbringen, Anbieter und Abos zu wechseln, nur um ein paar Pimperlinge zu sparen. Das letzt Hemd hat meines Wissens keine Taschen.
    Wir schauen auch auf Preise, aber auch auf Qualität. Gekauft wird, was gebraucht wird und damit hat es sich.
    Ich gehöre übrigens zu den Frauen, deren Anzahl von Schuhen übersichtlich ist.

    In diesem Sinne, danke und einen schönen Abend für dich,
    Anna-Lena

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  10. Ja, das gefällt mir gut, dieser Stil, der uns augenzwinkernd die Welt erklärt und in Klammern dann sich selbst näher erklärt, auf die Schippe nimmt oder konterkariert in kursiv. Da gab es schon schlechter Satiren in angesagten Satirezeitschriften. Das Thema ist natürlich nicht neu, aber neu geschrieben und das macht Freude zu lesen. Da kenn ich übrigens eine Frau, die ein paar Schuhe nur gekauft hat, weil sie runtergesetzt waren und diese Dame hat den Schuhschrank schon voll von Schuhen, die sie noch nie getragen hat. Wo das Geld eben sitzt. Da staunt man als Kunde vom Discounter, der jede Woche auf die Angebotszettel wartet ..

    Schönes WE, die Sonne scheint hier in OF und das ist ja auch schon ein Sonderangebot rauszugehen in diesem Mai 🙂

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