AfD wählen? Warum das gut sein könnte …

Ist der alte Rosen jetzt völlig verrückt geworden? Vielleicht, doch das wird jeder am Ende meines Artikels selbst beurteilen müssen. Jedenfalls habe ich mal meine 40 Jahre Politikerfahrung revue passieren lassen, und die verschiedenen Bundes- und Landtagswahlen miteinander verglichen. Landtagswahlen wurden schon immer mehr durch die Personen bestimmt, als die Bundestagswahlen, wobei nie jemand Bundeskanzler/in geworden ist, wenn dieser Mensch unsymphatisch oder aufgesetzt daher kam. Doch schon seit einiger Zeit ändert sich der Wahlbürger, doch warum ist das so, und was könnte sich mit diesem neuen Verhalten anfangen lassen?

Klar ist, dass die große Zeit der bisherigen Volksparteien vorbei ist, und dies nicht, weil die Menschen nicht eine große und starke Partei wählen würden, welche faktisch auch Entscheidungen alleine treffen könnte oder sollte, sondern weil diese Ansammlung von Parteimitgliedern weder den Durchschnitt der Bürger repräsentieren, noch brauchbare Konzepte für unser Zukunft, unserer Kinder, und schon gar nicht unserer Enkel entwickeln. Im Gegenteil. Alle Aktionen, die in den letzten Jahren stattgefunden haben, ob der Ausstieg aus der Kernenergie, der Braunkohle oder die Senkung der CO² Belastung (vom Feinstaub ganz zu schweigen) in unserer aller Atemluft, waren ausnahmslos Hauruck Demonstrationen, welche nur das Ziel verfolgten, den Wähler an die jeweilige Partei zu binden oder hin zu locken, je nachdem, wie hoch das Wasser schon bis zum Hals steht. Sah sich die SPD da noch im Nachteil und versuchte mit Mindestlohn und Gießkannen-Geldverteilung bei uns zu punkten, sieht sich die CDU/ CSU jetzt ebenfalls im Zugzwang, weil unsere Bundeskanzlerin ihr politisches Ableben schon angekündigt hat, und anders als Kohl, wohl auch durchziehen wird. Das Vakuum ist vorprogrammiert, denn alle derzeitigen Kandidaten, ob AKK, von der Leyen oder noch schlimmer, Friedrich Merz, haben null Ideen für unsere Zukunft, sondern lediglich den Auftrag ihre Klientel zu bedienen, und die besteht nicht aus Wahlvolk, sondern ausschließlich aus Wirtschaftsunternehmen und Geldadel. Eine ausweglose Situation?

Für die einzelnen Parteien kann ich das nicht beantworten, denn die werden ja für zig Millionen Euro beraten, nur eben von Menschen, die niemals den Schnitt der Gesellschaft darstellen, sondern von Eliten, welche sich ihre Jobs zumeist nicht selber beschaffen müssen, sondern eher dorthin gehoben werden. Da ist es wichtiger wie man heißt, woher man kommt, ob man Mann oder Frau ist, und welcher Partei man Spenden zuschustert, damit am Ende auch die richtigen Gesetze in Kraft treten. Für uns Wähler ist die Sache viel einfacher. Wir gehen alle paar Jahre zur Wahl und machen unsere Kreuze. Fertig! Leider nicht, denn die viel gepriesene Demokratie beschränkt sich fast ausschließlich auf diese Kreuze, wäre da nicht eine 16 jährige Schülerin gewesen (die derzeit eine einjährige Auszeit von der Schule nimmt, um den Planet zu retten), welche uns Demokratie und Einmischung wieder näher gebracht hätte. Und siehe da, unsere Schüler gehen nicht nur Freitags während der Schulzeit demonstrieren, sondern ebenfalls an Wochenenden und in den Ferien. Waren unsere Politiker schon zuvor unfähig mit dieser Situation umzugehen, wird dies nun zum Aufsprung auf jeden Ökozug für jeden Politiker und viele Unternehmen, welche zwar alle nichts für deren und unsere Umwelt tun, aber doch gerne dabei wären, irgendwie. Jeder weiß, dass die Herstellung von Elektrofahrzeugen eine katastrophale Ökobilanz hat, Windkraftwerke nicht nur Flurschäden verursachen, sondern ebenfalls die Vogelwelt erheblich dezimieren und Wasserkraft die Fischbestände jeden Flusses ausrottet. Davon abgesehen gelangen ebenfalls nicht mehr die notwendigen Erden in das Meer, welche zunehmend veröden und zu reinen (dreckigen) Wasserwüsten werden. Und da hilft die AfD?

Nicht direkt, denn fortschrittliche Ideen sind dort ebenfalls Mangelware. Seit der Gründung der AfD, wo sich noch illustre Prominente tummelten, um nach ihrer eigentlichen Karriere nochmal Politstar zu werden, ist die europafeindliche Gruppierung nun eine Angstmacher-Partei, welche uns Überfremdung, Kriminalisierung und wirtschaftlichen Abstieg vorher sagt. Nichts davon stimmt, denn die Migranten müssen wir zumindest einmal unterteilen. Zum Einen in Asylanten (z.B. Syrien) und zum Anderen in Wirtschaftsflüchtlinge (z.B. ehemalige Balkanstaaten). Das diese Prozesse zum Teil Jahre dauern, hat viele Faktoren, auch unsere Gesetzgebung, aber natürlich ebenfalls Mangel an Arbeitskräften in den Ämtern. Kriminalstatisken weisen zwar erhöhte Delikte von Neu-Ausländern auf, aber das war ja vorherzusehen und wird wieder abebben, sobald deren Status geklärt ist, diese bleiben dürfen oder gehen müssen. Das Problem ist die seit Jahrzehnten fehlende Einwanderunggesetzgebung, welche schlichtweg fehlt. Integrationskurse, wenn der Bleibestatus bewilligt ist (spätestens) und eine Einbürgerung nach bereits 5 Jahren, wenn jemand Staatsbürger werden möchte, sind lange überfällig. Die europäischen Probleme der „Völkerwanderung“ sind hausgemacht, und belasten unnötig unsere Sozialkassen, denn in anderen europäischen Ländern gibt es auch nix von der Kasse, wenn man weder Staatsbürger ist oder kein Bleiberecht hat. Da muss jeder zusehen woher sein Geld kommt (ich rede nicht von Asylanten).

Die AfD hat nicht so schräge politische Ansichten, wie uns die Medien, und vor allem die schwindsüchtigen Parteien, weiss machen wollen. Ein Einwanderungsgesetz, Gleichverteilung von Vermögen und ungebremste Zuwanderung in unsere Sozialsysteme sind ja keine dummen Ziele. Dumm, gefährlich und rassistisch sind die Äußerungen einiger Mitglieder dieser Partei, welche zu Gewalt aufrufen, Naziparolen von sich geben (Höcke und sein harter Flügel von Jungfaschisten) oder Angst bei den weniger politisch Interessierten schüren, die jede Verschlechterung ihres Lebens gerne jemand in die Schuhe schieben, der fern seiner Realität ist. Diese Methoden gab es ebenfalls in den 30er Jahren, als Juden für jeden Mist verantwortlich gemacht wurden, den die Weimarer Republik angerichtet hatte, so wie jetzt. Die Verantwortlichen heute sind Merkel, Schröder & Co. Sie haben massiven Sozialabbau betrieben (befristete Arbeitsverhältnisse bis der Arzt kommt, laschere Kündigungsgesetze, Dumpinglöhne, Vermögensverteilung nach oben) und nun wird niemand mehr die Geister los, welche er/ sie einst gerufen hat. Einführung von Hartz IV (immer noch ein Unwort für mich) hat niemanden gefördert und nur Lebensqualität gefordert, bis zum Ausschluß aus unserer Gesellschaft. Abschaffung der Vermögenssteuer (es wäre zu kompliziert diese zu erfassen und zu berechnen, sagt unsere derzeitige Regierung), Schaffung von Steuerlöchern, um dann 20 Jahre deren Missbrauch tatenlos zuzusehen, nur weil es keine nationale Lösung geben soll, sondern ganz Europa mitmachen muss (so ein Quatsch) sind die tatsächlichen Leistungen der Politik in diesem Jahrtausend.

Wieder höre ich nach der letzten Wahl, wo die AfD es fast geschafft hätte die Regierungspartei zu stellen, dass man den Teufel nicht in unser demokratisches Deutschland lassen dürfe, doch der Teufel ist jeder Wähler, und der möchte Ergebnisse, Verlässigkeit für die Zukunft und Sicherheit, was die eigene Lebensplanung angeht, und die bietet derzeit keine Partei, also könnte man das nächste Kreuz bei der AfD machen, solange, bis die, sich unverzichtbar fühlenden, Parteien begriffen haben, dass sich die Zukunft der Politik in unserer Ökologie wiederfinden muss, in gerechteren Löhnen, in einem menschenwürdigen Rentendasein und mit Investitionen nicht in Subventionen, sondern in saubere Zukunftstechnologien, aber keinesfalls in gigantische Abfindungen der Kernenergie-Lobby oder deren Braunkohlekumpels, denn davon wird unsere Luft nicht sauberer und unsere Häuser und Wohnungen nicht warm im Winter. Bis zum Jahr 2030 sollen unsere genutzten Energien zu 65% aus erneuerbaren Quellen stammen, ein Ding der Unmöglichkeit, da wir derzeit zwischen 7% (im Februar) oder 70% (im August) schwanken. Wie soll da innerhalb von 10 Jahren ein stabiler Wert von 65% werden? Gar nicht! Es handelt sich um leere Versprechungen, die weder die Grünen, noch sonst jemand halten kann, weil die Technologien dafür nicht vorhanden sind. Wir besitzen weder den Wirkungsgrat der Energiegewinnung, noch deren Speicherung zur späteren Nutzung, aber wir investieren in 5G Netzausbau, die kein Normalsterblicher benötigt, außer Freaks und natürlich, die Wirtschaft. Dazu haben wir seit über 10 Jahren eine Vermögensentwertung von Kleinsparern und der Mittelschicht. Der größte Teil der Gesellschaft ist inzwischen vermögenslos, und hat deshalb nichts mehr zu verlieren.

Merkt jemand was? Solche Menschen, aber auch alle anderen Bevölkerungsteile der zwei unteren Drittel unserer Gesellschaft wählen deshalb die AfD, weil denen mittlerweile wurscht ist, wer an die Macht kommt, hauptsache es bewegt sich etwas, und wenn es nur ist, dass der Abgrund endlich schneller auf uns zukommt, damit endlich jemand auf den Tisch haut und unser Land wieder nach oben krempelt. Versprochen hatte dies auch einst Hitler, der nachweislich ein Psychopath war und Menschenhasser, doch wieviel besser (angesichts der sehr viel informierteren Bürger weltweit) sind heute die Staatsmänner in den Global-Player-Staaten? Wir haben 1200 Milliarden Euro um unsere Militärs aufzurüsten, aber kein Geld für die Zukunft unserer Erde? Darüber lohnt sich doch ein Gedankenaustausch, oder? Mit kein Geld meine ich übrigens, dass unsere Bundesregierung es abgelehnt hat, Bäume zu pflanzen, dies sollten doch die Bürger machen, aber sie würden uns gerne sagen, wohin wir sie pflanzen können. Ich weiß wohin ich meinen pflanzen würde, aber ich bleibe höflich, meistens.

Übrigens. Solange die EZB (Europäische Zentralbank) den Leitzins auf NULL Prozent hält, solange werden auch die Mieten steigen, denn was machen Menschen mit sehr viel Geld, wenn das Geld sich nicht selbst erschafft? Eben, sie investieren in Immobilien, und das weltweit, aber nur in Metropolen und in Ländern, welche poltisch und wirtschaftlich stabil sind. Diese sind nicht an null Zinsen interessiert und werden alle Hebel in Bewegung setzen, um ihre Interessen zu schützen. Dazu gehört natürlich, einen Friedrich Merz auf den Kanzlerposten oder zumindest in verantwortliche Position zu heben, damit die Billiarden, geschützt vor dem gemeinen Volk, weiter Früchte tragen können. So wird unsere Erde wahrscheinlich dem Untergang geweiht sein (ich meine das nicht pessimistisch), denn der Mensch ist erst zu Veränderungen bereit, wenn das Wasser über seinem Kopf zusammenschlägt, und nicht vorher. Wie sagte doch der sehr geschätzte Professor Lesch in ein einer Talkshow: „Wenn wir weiter so die Regenwälder der Erde abholzen wie bisher, bleibt uns nur noch der Alkohol!“ Der Mann weiß wirklich wovon der spricht.

Der SPD Spitze in Berlin hatte ich übrigens angeboten (im April), gegen eine Bahnfahrkarte und eine eventuelle Übernachtung, aus ihrer Misere zu helfen. Das Konzept habe ich natürlich schon, doch die Antwort war wie erwartet. Man wäre viel schneller in Entscheidungen, als die Bevölkerung denken würde und man hätte alles im Griff. Ich antwortete, dass ich davon bisher nichts gemerkt hätte und das ich nicht glauben würde, dass die SPD zu langsam wäre, sondern einfach nicht wisse, was sie da in der Schnelle entscheiden würde. Das Ergebnis derer Kompetenz haben wir nun alle bei den letzten beiden Landtagswahlen gesehen. Manche müssen eben erst sterben, bis sie merken, dass sie krank waren.

Ihr, Arno von Rosen, der nie die AfD gewählt hat und dort nie sein Kreuz machen wird …

 


54 Gedanken zu “AfD wählen? Warum das gut sein könnte …

  1. Für mich ist derzeit keine Partei wählbar, obwohl wir soviel Auswahl haben wie noch nie!
    Wie heißt es so so intelligent, zuviel Köche versalzen die Suppe!
    Da in der Politik ein ausgeprägtes Machtstreben herrscht, geht es sowieso nicht um das Gemeinwohl des Volkes, sondern vielmehr darum eigene Interessen zu stärken!
    Nicht nur die AfD birgt gefahren, diese sehe ich in allen Lagern!
    Und wenn die Wirtschaft einknickt, was ja Tendenzen schon zeigen, dann gehts uns allen irgendwie an den Kragen! 🤔
    Was die unkontrollierte Zuwanderung noch für Konsequenzen haben wird, ist jetzt schon abzusehen!
    Man kann Frau Merkel gut oder schlecht finden, ich für meinen Teil, bin froh, wenn sie endlich weg ist!
    Wir brauchen auch dringend eine Politik für den Mittelstand, der die tragende Säule für unser aller Wohlstand ist! Dieses Bewusstsein muss wieder gestärkt werden!
    Die nationalen eigenen Angelegenheiten sollten wieder mehr in den Fokus rücken und nicht nur als Wahlversprechen auftauchen und dann wieder abtauchen!
    Wenn die etablierten Parteien das endlich umsetzen würden, dann hatte sich die AfD wohl weitestgehend erledigt!
    Mit Verurteilungen, Ausschließung und Hetze gegen diese Partei und ihre Wähler, wird genau das Gegenteil erreicht! Sie werden sich noch mehr im Verbund zusammen schließen! Darin sehe ich die größte Gefahr! Und umso erstaunlicher empfinde ich es, daß man sich mit Diktatoren und Menschen Verbrechern an einen Tisch setzt, um nützliche Deals auszuhandeln!
    Meine Güte, wie gewissenlos muss man sein! 🤔
    So, meine Gedanken sind raus!
    Liebe Grüße Babsi

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  2. Die ökonomisch-politischen Widersprüche und Scheinheiligkeiten sind ein großes Spinnennetz, in dem sich Gut wie Böse leicht verfängt, das zappelt und schreit dann und versucht den Befreiungsschlag. Soweit gebe ich dir recht, lieber Arno, Aber ich glaube nicht, dass irgendjemand AfD wählt, weil ihm der Wald in Deutschland fehlt oder weil er sich um unseren Planeten sorgt. Ich glaube auch nicht, dass es den AfD-Wählern wurscht ist, wer an die Macht kommt. Ich vermute, sie wollen sich und Ihresgleichen da sehen – wie Wähler aller Parteien. Sie sind keine besondere Wählerrasse. Oder hab ich dich da missverstanden? Herzliche Grüße!

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    1. Eben dies, liebe Gerda. Sie sind keine bestimmten Wähler, sondern kommen aus allen politischen und sozialen Schichten. Dies macht die AfD ja so unberechenbar. Ich denke ebenfalls nicht, dass sich dort Sorgen um die Umwelt gemacht wird, doch ich glaube trotzdem, dass den Wählern letztendlich egal wäre, wer von der AfD regiert, hauptsache es knallt ordentlich. Beste Grüße aus Marburg!

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  3. Wie sagte doch unsere Kanzlerin: alternativlos! Genau das sind zur Zeit alle Parteien. Wählen kann mensch doch überhaupt keine mehr. Bleibt die Frage: was tun? Außerparlamentarische Opposition ist wohl noch die einzige Möglichkeit und dank Greta hat dies ja endlich auch die Jugend begriffen.

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  4. Mich gruselt’s. Ja, lieber Arno, Du hast die Situation haarscharf gezeichnet. Ich denke, die politischen Eliten haben längst ihr soziales Gewissen begraben und taktieren seit Jahren nur damit, wie man die Schichten aller Himmelsrichtungen gegeneinander aufbringt, ausspielt und sie so nett beschäftigt, damit wir nicht bemerken, wie sie uns allesamt schröpfen. Dazu kommen Würde- und Respektverluste und es entsteht eine irrationale Gemengelage, die zur AFD führt. Micht graust es. LG Petra

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  5. Einfache Lösungen und immer wieder ich bin für die da, die mich brauchen, wenn es denn so wäre….. Ehrlich ich wünsche mir nicht, dass die gewählt werden, weil ich gar nicht weiß, was die für alle tun… Sie sammeln Stimmen im Lager der zu kurz gekommen – oder besser bei denen, die einfach keine Alternative haben. Nun könnte man sie lassen und in die Verantwortung zwingen, aber was hat das denn historisch gesehen gebracht? Von gar nichts zu reden wäre hier polemisch, wir wissen ja was daraus geworden ist! Konzept und Stammtisch, das ist erstmal verschieden. Hoffentlich nicht so wie das schon mal versucht wurde, niemand kann sagen, dass das wirklich was gebracht hat für alle sowieso nicht, aber auch nicht für Demokraten und die, die sich nicht beachtet gefühlt haben…. Populisten sollten in Europa – und das ist leider sehr aktuell – keine Chance haben. Die feiern sich, aber betrachten sich nie als Bestandteil einer Lösung….

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  6. Absolut nachvollziehbare, logische Gedankengänge, aber leider beim Thema «AfD» nicht durchführbar.

    Gut, dass Du mit Deinem letzten Satz geschlossen hast, lieber Arno, denn ich denke, dass auch viele Menschen nicht aus Protest, sondern aus wirklicher Dummheit diese Partei wählen…
    Möchte hierzu gerne Einstein zitieren:
    “ Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert.
    Der Schrecken der Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.“

    Ich hoffe, dass die Politiker endlich aufwachen und nicht weiter, nur wie Stimmenmaximierer agieren
    – die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Danke für Dein grandioses #aufwachrüttelblogpost, werde es reBLOGGEN, bT!NA

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    1. Dankeschön liebe Bettina und ja, es wäre gegen meine innerste Überzeugung die AfD zu wählen, denn die Mechanismen im Faschismus sind immer die gleichen, und darauf können alle Menschen verzichten, nur wissen das viele nicht, wie du ja geschrieben hast!

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  7. Lieber Arno, Du sprichst mir mal wieder aus dem Herzen. Die Situation in Gesamtdeutschland und in der Welt empfinde ich als sehr beängstigend. Dass die AfD im gesamten Bundesgebiet so starken Aufwind hat, liegt sicherlich an der Prspektivlosigkeit der Politik. Es geht nur noch um Machterhalt und Festklammern am Abgeordnetenstühlchen, denn der sichert schließich ein gutes Einkommen. Wenn so viele Menschen aus allen Bevölkerungsschichten die AfD wählen, muss auch die Politik mit der AfD reden. Die strikte Ablehnng, überhaupt auch nur Gespräche zu führen, stärkt meines Erachtens die AfD, denn es fördert noch mehr Protest heraus. Schließlich wird hier des Wolkes Wille missachtet, oder sehe ich das falsch? Hier fanden im Mai Kommunalwahlen statt. Ich habe mir gerade die Sitzverteilung im Stadtparlament unserer Stadt angeschaut:
    CDU 5 Sitze, AfD 5, 1. Bürgerinitiative 5, 2. Bürgerinitiative 4, Fraktion SPD, Grüne, Einzelbewerber 3 und Linke 2 Sitze. Der Einzelbewerber, der jetzt parteilos ist, hatte soviel Stimmen, dass er zwei Sitze im Stadtparlament haben müsste. Auf seinem 2. Sitz darf nun immer sein Rucksack Platz nehmen. Früher war er bei den Linken. Die haben ihn jedoch ausgeschlossen, als er nach der letzten Bundestagswahl mit riesigen Wahlerfolgen für die AfD in unserer Region fest seinen Standpunkt vertrat, dass man zmindestens mit der AfD sprechen müsse. Ich habe noch nie AfD gewählt und habe auch nicht vor, dies zu tun. Interessant finde ich allerdings, dass man jetzt, 30 Jahre nach Maueröffnung plötzlich wach wird und sich dafür interessiert, was im Osten bei der Wiedervereinigung alles schief gelaufen ist. Da haben die AfD- Wähler wohl doch was richtig gemacht?

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    1. Du hast völlig recht liebe Hedwig, denn ohne Dialog haben nur Lügen und Gewalt eine Bühne, die sie nicht verdienen. Jede Partei müsste sich emotionslos mit den Aussagen und Themen der AfD beschäftigen, aber das scheint ja den Oberen der Bundesrepublik nicht möglich zu sein. Die sind so mit schnippischen Antworten und dummer Polemik beschäftigt, dass für eine kluge Vorgehensweise anscheinend kein Platz mehr bleibt. Dies gilt übrigens für alle gewählten Parteien, denn bisher war ja immer Die Linke das Schmuddelkind im Parlament. Ich fand die Wiedervereinigung immer einen Schandfleck in unserer Geschichte, da man überhaupt niemanden der Bevölkerung gefragt hat, wie es dazu kommen sollte, und so wurde auch mit allen umgegangen, ob lukrative Betriebe im Osten oder Privatpersonen. Alle wurden erneut fremdbestimmt, auch der Westen. Kohl wollte eben nicht nur in die Geschichtsbücher eingehen, sondern ebenfalls die nächsten Wahlen gewinnen. Auch der 3. Oktober ist eine Ohrfeige für die mutigen Demonstranten in Ostdeutschland, doch ändern tut sich da nix mehr, leider!

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  8. Politik interessiert mich nicht, weil ich zu wenig Wissen habe.

    Was mich interessiert, sind die herrschenden Verhältnisse, die wohl eher Zustände genannt werden sollten.

    Eine der noch etablieren Volkspartein zu wählen führt nicht zu einer notwendigen Veränderung, allesamt fremd gesteuert, haben sie nicht mehr das Interessiert der Bürger im Sinn.

    AfD zu wählen ist genau so sinnlos, meiner Meinung nach nutzt diese Partei ausschließlich den Frust der Mitte der Gesellschaft und des unteren Randes aus. Wohin sie steuert und was ihre Ziele sind bleibt dabei im Unklaren.

    Politik muss mich interessieren, weil ich ja in einem Staat und mit ihr lebe. Darum habe ich in Sachsen die immer mehr in den Hintergrund geratende SPD gewählt. Die Basis dieser Partei hat hier einige mutige Mitglieder, die sich wahrhaft einsetzen, Berlin mit seiner Ignoranz ist weit weg von denen.

    Beste Grüße an dich lieber Arno

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    1. Liebe Ute, leider ist machbare und kluge Politik heute auf einzelne Menschen reduziert, die noch oft genug in ihrer eigenen Partei keine Aufstiegschancen bekommen, da diese als Revoluzer angesehen werden und an den Stühlen der Altvorderen sägen. Ein wirkliches Trauerspiel. Danke für deinen Kommentar und wunderbare Grüße aus dem sonnigen Marburg!

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    1. Moin liebe Roe! Das ist eine berechtigte Frage. Nachdem ich nun weiß, dass die SPD nicht an bürgerlicher Mitarbeit an deren Demokratie nicht interessiert ist (ich bin wahrscheinlich zu billig gewesen), werde ich wohl den Grünen mehr Rückenwind geben, bis diese so groß und eingebildet sind, dass ich wieder draufhauen muss:D So ist der öde Kreislauf der Politik 😉

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      1. So macht man aus einem Stein viele Kleine…

        Mal sehen, ob sich je etwas ändern wird.
        Wie sagte Volker Pispers? „Ich mache seit 30 Jahren Kabarett über dieselben Themen. Was hat sich seither geändert?“
        Die gute Nachricht: Wir werden dann wohl auch die nächsten 30 Jahre irgendwie überleben…

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      2. Dooooch! Größere Spaßbremsen als meine Eltern kannst du dir nicht vorstellen. Meine Mutter hat gerne über ihre Rolle als Mutter philosophiert und mein Vater fand politische und wissenschaftliche Monologe beim Mittagessen (etwa 3 Stunden lang) erfrischend 🙂

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  9. Ein lesenswerter Artikel! Mir gefallen Deine Gedankengänge. Zugegeben möchte ich bei diesem Thema lieber nicht mitdiskutieren … Sonst würde ich kein Ende finden und mich wahrscheinlich um Kopf und Kragen reden…;-)
    Ein wunderschönes Woende, Nessy

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  10. Und eine Diktatur wollen wir doch auch nicht, und eine Anarchie auch nicht. So müssen wir wohl nun unserem eigenen Untergang zuschauen? Nein, auch das nicht. Denn es gibt in allen Untergängen auch viele kleine Neu-Anfänge, so ähnlich, wie die Blumen im Frühling aus der ErdE sprießen und aus den Bäumen…“ImUnsichtbaren ist des Lebens Urbeginn….“ ( aus „Die Formen-Sprache der Pflanzen“)

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  11. Das könnte vielleicht sein? Wäre ich noch jung, wäre ich wohl auch dabei. Es ist einfach wunderbar, glaube ich, so machtvoll, gemeinsam mit V,eichgesinnten, für eine Besserung einzutreten. Es kann sein, daß die Emotionen und Gefühle und vor allem die Ideale groß sind und größer werden und wirklich etwas bewirken. Nur was? Wird es zu einer Entmachtung der bisher Herrschenden führen? Dann wäre es eine Art Revolution. Ich aber halte persönlich mehr von einer Evolution, auch wenn da jeder mehr oder weniger alleingelassen bleibt und nirgends einen Erfolg erblickt. Auch wenn man viel riskiert und auf vieles verzichtet hat.., „Früchte“ sind nirgends zu sehen. Denn die meisten Menschen achten das normal-Sein-sollende Tun für unwesentlich. Es muß immer irgendwie spektakulär sein.

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  12. Das Wichtigste an der Bewegung für uns ist wohl: Daß sie uns selbst bewegt. Alles wartet darauf, daß w I r „neu“ werden. Denn dann erst können „die Hilfen“ fließen…Mit unsrer Macht allein ist nichts getan.Offen werden für das, was „der Himmel“ von uns will , im Hinblick eigentlich auf das „Danach“…..

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  13. Daß unsere heutigen „Führungskräfte“ unter dem Begriff „Evolution“ nur technische Weiterentwicklung verstehen, welche sich völlig😐 verselbständigt und beschleunigt und die Menschen nicht mehr mitnimmt, finde ich eigentlich eine schlimme Entwicklung. Sie erinnert an Goethes “ Zauberlehrling“, worin es heißt:“ Die Geister, die ich rief, werd‘ ich nun nicht wieder los!“ In d i e s e n Zusammenhängen ist daß jetzige Aufbegehren der Jugend ein richtiges Zeichen. Damit wird aber zugleich deutlich, daß wir das „Ende“ u n s e r e r uns von GOTT gegebenen Entwicklungszeit nun bald erreicht haben, also „reif“ sein müssen für die neue/alte weltbewegendes GEISTES-BOTSCHAFT. Sie finden wir in der SCHÖPFUNG selbst….

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    1. Ich bin absoluter Optimist, doch ich zweifle an der rechtzeitigen Erkenntnis der Menschheit, aber ich zweifle keine Sekunde daran, dass die Anfänge des Untergangs auf die kleinen Leute abgeschoben werden. Es ist dann die Frage, ob sich die kleinen Leute das gefallen lassen oder es überhaupt bemerken, so wie ein Frosch, der im Wasser sitzen bleibt, solange es nur langsam zum Kochen gebracht wird …

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  14. Hm, was soll ich sagen? Ist das überhaupt meine Welt, von der ich gerade sprechen wollte? Nun, wir leben auf der ERDE und nicht im HIMMEL, und so versuchen wir natürlich ,jeder auf seine Art, die Sprache zu finden, die verstanden wird. Die meisten Menschen verstehen nur das Oben und Unten im Sinne von Beherrscht-Werden und Ausbeutung. Und wenn sie merken, daß sie die „Dummen“ sind, lehnen sie sich auf, aber erfahrungsgemäß erfolglos. Wer Oben sitzt, läßt sich die Vormachtstellung keinesfalls nehmen. Natürlich spricht man viel von Reformen und Änderungen zum Wohle der Kleinen Leute. Das beruhigt erst einmal die Gemüter. Aber ich wollte d i e s e Konflikte eigentlich n i c h t ansprechen, weil ich dafür wohl nicht dieVoraussetzungen besitze. Was ich e i g e n t l i c h meinte, kann ja nun jeder nachlesen , und wer Fragen hat, darf sie mir auch stellen. Ich habe seit kurzem eine emailAdresse, und die ist:
    gisela.benseler@gmail.com

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