Die (grüne) E-Auto Lüge

Elektromobilität soll uns Deutsche endlich in eine bessere, saubere Zukunft führen. Die Emmissionen sollen auf null sinken, kein Rohöl muss mehr verbraucht werden, Wälder sollen sich erholen, die Städte sollen sauberer, gesünder und lebenswerter werden. Und dies alles bis spätestens 2040! Endlich wollen wir die Ziele von Paris (Klimaabsichtserklärung) nicht nur auf dem Papier erfüllen, in dem wir Schmutzzertifikate anderer Länder kaufen, welche keine Industrie haben und kaum über Autos verfügen, nein, es soll tatsächlich alles sauberer und durchschaubarer werden, damit kommende Generationen einen Planeten vorfinden, auf dem es sich noch gut leben lässt. Keine Partei, die sich etwas bei der kommenden Bundestagswahl am 26. September ausrechnet, wird es müde auf die allerletzte Chance auf eine Umkehr des Klimawandels hinzuweisen, damit man sie wählen soll. Ergo muss ich selber doch nur mein Kreuz bei der richtigen Partei machen und schon bin ich daran beteiligt, unsere Erde mitgerettet zu haben! Oder doch nicht? Hier mal eine aktuelle Bestandsaufnahme der E-Auto Situation.

Eine Million Elektrofahrzeuge sollten bis 2020 auf unseren Straßen rollen, so versprach es Angela Merkel, doch das Ergebnis war mehr als ernüchternd, also subventionierte man die E-Mobilität mit ordentlich Geld, aber auch das half nicht, denn es gibt zwei Gründe, warum das elektrofaule Volk nicht anbeisst. Zuerst sind da mal die Anschaffungskosten, welche, trotz Zuschuss, immer noch sehr hoch sind und dann ist da noch die Sache mit der Reichweite, die zwar immer höher wird (auf dem Papier), aber nie etwas mit der Realität zu tun hat, außer natürlich, man fährt ohne Heizung, Klima, Radio, rollt hinter LKWs her oder hat einen persönlichen Radius von nicht mehr als 20 Kilometern. Das taugt nicht, um fahrfreudige Deutsche zum Kauf zu motivieren. Freuen tun sich allenfalls Käufer von riesigen SUVs und Sportwagen, die lediglich einen Plug in Hybrid haben, also ein Fahrzeug, wo der Strom im Akku für mindestens 40 Kilometer reichen muss, danach läuft spätestens das hunderte PS besitzende Benzinkraftwerk an. Das gilt für BMW, Mercedes, Audi, Porsche und alle Hersteller solcher vergänglichen Monstrositäten. Die Klimabilanz solcher Fahrzeuge ist ernüchternd, denn neben dem Gewicht des Akkus, sind dies Fahrzeuge, die wir eigentlich für das Klima aussortieren wollten/ sollten. Trotzdem fließen zu dieser Klientel Millionen an Steuergeldern und bewirken – nichts! Es findet weder ein Umdenken statt, noch hilft es dem Klima. Es ist einfach chic dabei zu sein und ein kleines Feigenblatt vor die vier Auspuffrohre zu hängen. Aber was ist mit den Kosten, der Ökobilanz und der Sinnhaftigkeit von Nur-Elektrofahrzeugen, ohne Verbrennungsmotor als Klimakiller? (mal ganz davon abgesehen, dass ich gerne sehen würde, wie aus gigantischen Plattenbauten hunderte von Verlängerungskabeln aus den Fenstern hängen, um das Elektroschätzchen an der Straße zu laden)

Reine Elektrofahrzeuge haben null Emissionen, eine gute Reichweite, Schnellladefunktion und sind komplett alltagstauglich! Schön wäre es, aber schauen wir mal genau hin. Die Emissionen entsehen bereits beim Bau und der Beschaffung von seltenen Erden, welche für Akkus in Fahrzeugen (ebenso, wie in Handys) benötigt werden. Neue Technologien stecken höchstens in den Kinderschuhen und sind mindestens die nächsten 10 Jahre nicht serienmäßig einsetzbar, vorausgesetzt, die Forschung hierfür wird vom Staat finanziert, sonst dauert es noch Jahrzehnte. Die Reichweite ist größer, je mehr der Akku leistet und dies bringt noch mehr Gewicht mit sich, Bis zu einer halben Tonne, gegenüber einem gleichartigen Verbrenner und die schönen Test in TV Sendungen und Werbesports sind allesamt an Schnellladestationen vollzogen, die es kaum gibt, denn niemand möchte auf der Fahrt zum Familiengeburtstag zwischendurch mal 6 Stunden an einer Ladesäule kampieren, damit der Akku etwa zur Hälfte geladen wird. Noch schlimmer ist es an der heimischen Steckdose, sofern man überhaupt eine Garage oder wenigtens ein eigenes Grundstück hat, wo man den Kabelsalat verlegen kann. Dann reicht nicht mal eine ganze Nacht Haustrom, um den Akku nur zur Häflte zu laden! Sollte uns das alles nicht unsere Umwelt wert sein?

Ganz klar. JA! Doch um die enstandenen Emissionen eines mittleren Akkus für ein E-Auto ökologisch zu kompensieren, muss es fast 8 Jahre genutzt werden, damit sich die Emissionen zugunsten des E-Autos verschieben, da für konventienelle Fahrzeuge nicht so viel Aufwand betrieben werden muss, auch, wenn die natürlich ebenfalls eine miese Ökobilanz haben. Studien haben bereits gezeigt, dass die Lebensdauer eines Akkus selten länger als 8 Jahre hält und zudem die Leistung der Batterie jedes Jahr nachlässt. Bereits nach 3 Jahren kann der Akku nur noch 85 Prozent der ursprünglichen Leistung erbringen und noch gibt es keine Möglichkeit alte Batterien wieder zu recyceln. Wir sollten also die klimaschädlichen Fahrzeuge höher besteuern, als die ökofreundlichen Untersätze, doch genau dies ist der Punkt. Was an einem Fahrzeug ist klimaschädlich? Nur der Antrieb? Wo kommt der krebserregende Feinstaub her und warum wollen die großen deutschen Hersteller bis spätestens 2040 keine Verbrennungsmotoren mehr bauen?

Ein Fahrzeug besteht aus vielen Komponenten und je mehr Schnick-Schnack verbaut ist, desto höher das Gewicht. Da wiegt so ein Stromer schon mal geschmeidige 2,5 Tonnen, benötigt dafür natürlich eine gute Bremse und entsprechende Reifen. Leider kommen über 90 Prozent des schädlichen Feinstaubs von den Reifen und nicht wie bisher gerne angenommen, von den Dieselfahrzeugen. Je schwerer also ein Fahrzeug ist, je mehr PS es hat und je breitere Reifen, desto schlimmer ist die Ökobilanz. Dies alles wird bei der Steuer oder den Kosten für die Umwelt nicht berechnet, im Gegenteil. Für Stromer gibt es in Städten oft freie Parkplätze, vor Einkaufszentren darf man in der ersten Reihe, nahe beim Eingang stehen, KFZ-Steuern zahlt man ohnehin nicht und beim Kauf gibts noch bis zu 8000,- Euro oben drauf.

Für Leute mit dem nötigen Kleingeld für einen Plug in (da wird der Strom nur nach Bedarf zugeschaltet, bis zu etwa 40 km Reichweite – vom Staat so festgelegt) Porsche oder ähnliche Fahrzeuge ein wahres Schlaraffenland, denn diese können derzeit, jedes halbe Jahr einen neuen Wagen mit Elektroanteil fahren, weil der Händler den Rücknahmepreis garantieren kann, da er den Wagen, zum Beispiel, nach Skandinavien verkauft, weil dort Neuanschaffungen imens teurer sind als bei uns. Auf gut Deutsch, wir zahlen Steuerngelder für EU-Nachbarn, einheimische Geizlinge und Händlergeldbörsen. Was hat die Subvention dieser Fahrzeuge für die Umwelt gebracht. Nach allen bisherigen Auswertungen fast nichts, außer, dass wir mit unseren Steuermillionen ein System unterstützen, welches null Interesse an einer Veränderung unserer Ökobilanz hat. Warum wird dann so aggressiv für neue Stromer geworben und Verbrenner mittelfristig abgeschafft?

Nach Rücksprache von Mitarbeitern des VW Konzerns haben diese bestätigt, dass VW gar nicht die Absicht hat den Verbrenner abzuschaffen, denn es handelt sich lediglich um aggressives Marketing, welches von der Politik gewünscht ist, damit sich endlich mehr Stromfahrzeuge verkaufen. Dies gilt dann höchstwahrscheinlich ebenfalls für alle anderen Hersteller, Ein nachhaltiges Konzept für unsere mobile Zukunft habe ich bisher von keiner Partei gehört. Im Gegenteil. Die CDU/ CSU möchte gerne die Wirtschaft retten und nicht so harte Maßnahmen für alle. Die SPD sagt, sie wolle alles sehr sozial abwickeln, sodass niemand auf etwas verzichten muss, denn dies kommt per se nicht gut beim Wahlvolk an, die FDP lässt gerne alles den Markt regeln, was ja noch nicht einmal in der Geschichte der Bundesrepublik funktioniert hat und die Grünen setzen den Daumen bei der Zeitschiene an, also besser gestern alles auf Öko umgestellt als morgen. Wäre das der alleinige Weg in eine bessere Zukunft? Ohne schlüssiges Konzept nicht, denn nur ein paar Windräder mehr bringt keine Energiewende, dafür ist der Energiebedarf in einem Industrieland viel zu hoch. Zudem möchten es die Menschen im Winter gerne warm zuhause haben und im Sommer sollen die Lebensmittel im Kühlschrank aufbewahrt werden, denn ein bisschen Luxus darf es schon sein, oder? Atomkraft und Kohlestrom sind zwar ein no go, doch kann ich nicht einfach alles abschalten, nur weil es nicht mehr hipp und schlecht für die Wählergunst ist. Nachhaltigkeit wäre hier der Schlüssel. Bessere Filteranlagen, Endlager für Atommüll (der uns sicher auch noch auf die Füße fällt), aber vor allem eine viel bessere Ökobilanz für jeden einzelnen Bürger im Land. Fahrzeuge müssen nicht in 20 Jahren emissionsfrei sein, sondern 100 Prozent recyclebar, denn wir können uns eine Verschwendung von Ressourcen schon seit 100 Jahren nicht mehr leisten. Ökokraftstoffe müssen weiter entwickelt werden, Autos müssen wieder viel langlebiger werden und nicht schon nach 10 Jahren auf den Schrottplatz kommen, oder noch schlimmer, nach Osteuropa (wie jetzt viele Konzerne ihre Schummeldiesel, trotz Verbot, nach Osteuropa verschieben) oder als Endlager nach Afrika, denn dort geht der Umweltwahnsinn dann munter weiter!

Wir sollten also lernen selber zu verzichten, auf Plastikmüll in Kindertüten (Kidsmenue etc.), Verpackungswahnsinn, Billigklamotten für eine Saison, Pappschuhe, 1 Euro Artikel, überflüssige Fahrten, wohin auch immer und vieles mehr. Ich habe im Jahr 2000 aufgehört meine Firmentankkarte als Vorwand zu nehmen, überall für umsonst hinfahren zu können und im Jahr 2011 habe ich meine Mercedes E-Klasse verkauft und nichts neues Fahrbares angeschafft, sondern mir ein Fahrzeug mit der Familie geteilt, also ein Fahrzeug, drei Menschen und zwei Hunde (verschiedene Haushalte). Das geht schon, aber es erfordert Organisation und den Willen dazu. Dann stellt man die Heizung im Winter nicht auf 22 Grad sondern auf 20 (ich auf 18) und schon wird Energie gespart Wasser nicht laufen lassen, Licht brennt nicht überall und permanent (Energiesparlampen hat ja wohl schon jeder) und neue technische Geräte sollten ebenfalls Energieverbrauchsoptimiert sein. Die echten Ökos haben Solarzellen auf dem Dach, was es jetzt auch für den Balkon geben soll, aber dies wird noch von vielen Komunen abgelehnt, weil es nicht ins Stadtbild passen soll (bei Satschüsseln war man sich schnell einig) und auch die Reifenindustrie sollte es fertig bringen, Pneus herzustellen, die keinen Lungenkrebs oder andere Atemwegserkrankungen fördern. Wer es übrigens noch nicht wußte. Die Bauwirtschaft mit all den Materialien ist für 40 Prozent der ausgestossenen Schadstoffe weltweit verantwortlich, aber auch da gibt es bereits jetzt viele Alternativen. Es sieht also gar nicht so schlecht aus, wenn die Politik und wir das richtige Verhalten weiterhin begünstigen. Damit kann man doch den Klimawandel aufhalten, oder?

Nein, so funktioniert das Klima nicht. Es ist nicht möglich, weltweite Temperaturen in kurzer oder mittelfristiger Zeit zurück zu fahren, weshalb auch jeder Wissenschaftler oder Politiker von einer Begrenzung auf 1,5 Grad bis zum Jahre 2100 spricht. Defakto sind es bereits 1,4 Grad und sehr wahrscheinlich innerhalb von 10 Jahren mindestenz 1,5 Grad und ein Ende ist nicht abzusehen. Wir sollten also vor allem unser Know how in Projekte stecken, welche die furchtbaren Folgen von Schwerstwettern abmildern, denn aufhalten kann die Natur niemand, wie wir gerade schmerzlich in NRW und RLP feststellen mussten. Dies habe ich auch so dem Grünenpolitiker Hofreiter geschrieben und natürlich keine Antwort bekommen. Man stelle sich vor, eine Partei würde vor der Wahl sagen, dass wir bereits am Arsch sind. Nicht auszudenken, wo eine solche Partei im Wahlergebnis landen könnte. Wahrscheinlich weit unter 5 Prozent, weil es ja Buhmänner wären und den Bürgern nur Angst machen wolle, so wie es jetzt schon bei der AfD tönt. Mit dem Artikel wird die Wahl nicht leichter, aber man erkennt vielleicht eher die schrägen Absichten der Politik und Wirtschaft, die uns ja gerne haben, so lange wir richtig wählen und unser Geld komplett für Mist rauswerfen, hauptsache wir steigern das Bruttosozialprodukt, koste es, was es wolle.

Fazit: Sie fahren ein altes Auto, was zwei Liter mehr verbraucht, als ein modernen Wagen? Sie haben schmale Reifen und können gar nicht in den Urlaub fahren, weil Ihnen die Kohle fehlt? Glückwunsch, Sie sind ein echter Öko, denn das ökologischste Fahrzeug ist eines, dass bereits gebaut ist und so lange wie möglich gefahren wird, denn dies verbraucht die wenigsten Ressourcen. In diesem Sinne habe ich mir auch ein altes Moped zugelegt, welches ich natürlich nicht benötige, aber dennoch gut finden darf, weil ich fast alles selber machen kann und es schon vor langem hergestellt wurde 😉


43 Gedanken zu “Die (grüne) E-Auto Lüge

  1. Alles richtig Arno, nur den Gummi lässt Du auch mit Deinem alten neu aufbereiteten Moped auf der Straße zurück! Und ohne Sprit fährt es wohl auch nicht!
    Aber ich bin absolut dafür, ein bisschen Spaß muss sein!
    Die ganzen Ekektroräder mit ihren Akkus, sorgen nicht weniger für Umweltschutz!
    Das gute alte Tretfahrrad ist da am umweltfreundlichen!
    Aber daß Rad zurückdrehen geht halt nicht in einer Globalisierung!
    Also, neue Erfindungen und Innovationen fördern uns nicht nur auf Elektro setzen, daß ist für mich die echte Alternative! Bürokratiewahnsinn und Hürden anschaffen!
    Finanzierbar durch Reformation des aufgeblähten Bundestags indem alle Steuern zahlen wie der Bürger Normalo! Auch in die Renten und Soziale Kassen.
    Die Wirtschaft mit Förderung für umweltfreundliche und nachhaltige Produktion fördern und tatsächlichen sinnvollen Innovationen Raum geben, eine Chance geben! Städte Umbau, mehr Grünanlagen und Wassersysteme! Alte gute Technologien aufarbeiten und wieder einsetzen!
    Es gibt viel zutun, packen wir’s an, für uns und unser Land!
    Liebe Grüße Babsi

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    1. Liebe Babsi, die Liste der ökologischen Möglichkeiten ist lang und sollte konsequent durchgesetzt werden, wie vertikale Gärten und begrünte Gebäude. Das mit dem ökologischen Unsinn meines Mopeds hat und wird mich beschäftigen, doch es ist ohnehin nicht für den Alltag gedacht, da mache ich meine Arztbesuche weiterhin zu Fuß. Es war mehr der Reiz, was für mich als Künstler machbar ist. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, das Moped zu versteigern und den Gewinn wieder für Kinder und Tiere zu spenden, aber zuerst muss es perfekt werden …

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  2. Tja. Ich glaube, würde eine Partei sagen „Hey, lasst uns einfach mal die Sache mit den Autos total vergessen“, wäre das eben krasser als „Hey, lasst uns doch auf E-Autos umsteigen“. Der Deutsche und sein Auto…
    Und sicherlich benötigt man ein Auto auf dem Land, weil man ohne gar nicht zur Arbeit/Supermarkt/Arzt kommt. Nur in der Stadt, wo es immer mehr Menschen hinzieht, benötigt es fast keiner. Und natürlich ist der ÖPNV noch nicht für die gesamte Bürgerschaft ausgelegt – wieso sollte man das tun, wenn die gesamte Bürgerschaft den ÖPNV nicht nutzt – das typische Henne-Ei-Problem.

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    1. Vieles hat sich für mich zuerst wie Verzicht angefühlt, aber mit der Zeit war es eine Befreiung. Rose hat mich jetzt wieder ein wenig eingeschränkt, denn es ist ein Besitz, um den sich gekümmert werden muss, obwohl man ihn nicht benötigt. Paradox, nicht wahr?

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    1. Ich stimme dir voll zu, denn wir verlagern viele Umweltsünden und unterdrückte Menschenrechte einfach aus unserem Gesichtskreis, reden aber dauernd von verantwortlicher Globalisierung. Dazu noch eine Batteriefabrik um Berlin, die dort zu einer extremen Grundwasserabsenkung führen wird, was bereits jetzt klar ist!

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  3. Mensch Arno,
    Dein Arzt wird wohl meterlange Binden an Deinen Fingern verarbeiten müssen, weil sie wundgeschrieben sind 🤣!

    Ich bin froh, wenn ich die letzten zehn Jahre meines Lebens noch mobil sein kann. Da ist es mir egal, was mich antreibt. Die Hauptsache ist: Ich kann es mir leisten!
    Der Politik ist nicht mehr zu vertrauen, denn jeder macht viel Wirbel um sich und seine Ideen. Man muss sich im Gerede behalten. Du kannst Politiker nehmen wen Du willst: alles nur bla-bla-bla !
    Mich graut es schon vor dem Ergebnis der nächsten Wahl. Aber ich lasse mich nicht entmutigen – ich gehe hin!
    Dein ganzer Artikel spricht mir voll aus der Seele und wenn ich nicht so in Zeitnot wäre, ich hätte gern auf jeden Satz von Dir geantwortet.
    Ich danke Dir jedenfalls für Dein Statement!

    G. l. G. Jochen

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    1. Moin Jochen, wir sind die Generation, die dazu gezwungen wurde mobil zu sein. Jobs in anderen Städten, Umzüge, Zentralisierung der Einkaufsmöglichkeiten. Das holt man auch nicht mit Elektro-Bikes wieder zurück. Jeder in unserer Gesellschaft muss mobil sein, so wird es vom Staat erwartet, nur wird es immer schwerer gemacht, sich die Mobilität selber auszusuchen. Beste Grüße aus Marburg!

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  4. Volltreffer! Irgendwo in der arte Mediathek habe ich vor einiger Zeit mal Berichte über das sog. „Green-Washing“ gesehen. Damit wir in Mitteleuropa schön Emissionsfrei fahren können, findet in Lateinamerika, in Zentralafrika und in China ein kaum vorstellbarer Raubbau zur Gewinnung der benötigten Komponenten statt. Aber was soll’s, das ist ja alles weit weg! Die Menschheit kapiert es einfach nicht. Ich weiß nicht, ob es seriös ist? In sechs Generationen, also ca. 150 Jahren, hat der Planet wieder Ruhe vor der Spezie Mensch und kann sich somit wieder über Milliarden Jahre hinweg regenerieren!

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  5. Die Technologien gibt es ja noch nicht und wird es wohl kaum geben können, die jetzt schon heraufdräuenden Schäden, von denen man ja noch nicht die (leiseste) Ahnung hat, zu mildern. Das Permafrostauftauen z.b. mit alls einen Konsequenzen.
    Es wird aber für die wohlhabende Minderheit die Möglichkeit geben, diese kommenden Schäden und Beinträchtigungen für sich auf ein Mindestmasß zurückzuschrauben. Das ist die gute Nachricht.

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  6. Gerade wurde bekannt, dass über 1 Milliarde an Tesla gezahlt werden für sein Batteriewerk. Die einseitige Förderung der E- Mobilität erschließt sich mir sowieso nicht. Wie du schon ausführst, sinnvolle Entwicklungen zur Verbrauchsminimierung und entsprechendes Verhalten wären der richtige Weg.

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  7. Lieber Arno,
    gerade habe ich in der „Welt“ zwei interessante Artikel zu diesem Thema gelesen. Hier sind die Links:
    https://is.gd/vl5S1s
    https://is.gd/rZCyA7
    Solltest Du da nicht rankommen, weil sie aus dem kostenpflichtigen Abo von „Welt +“ stammen, so kann ich Dir gerne Kopien zumailen.
    Hier habe ich vor Kurzem einen Artikel zu diesem Thema gelesen, der sich mit meiner Meinung deckt, nach dem Tenor, nicht die Art des Antriebs ist das Problem, sondern das Auto an sich.
    Liebe Gruesse aus dedm Land der SUVs und Trucks,
    Pit

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    1. Doch wir sind alle dazu erzogen worden Auto zu fahren, weil es vielerorts notwendig ist, es zum sozialen Status wurde und vom Staat immer gefördert. Wer will da schon hören, dass Fahrzeuge der Zukunft ganz anders konzipiert werden müssen. Vielen Dank lieber Pit!

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      1. Hierzulande ist es fast unumgaenglich, (mindestens) ein Auto zu haben, da es viel zu wenig oeffentlichen Personennahverkehr gibt – bei uns hier in Fredericksburg ueberhaupt keinen. Ohne Auto kaemen auch wir gar nicht aus, denn es sind 3 Meilen bis zum Supermarkt. Und wenn ich daran denke, wie weitraeumig alleine schon das Stadtgebiet ist, und dann noch daran, dass viele ja (weit) ausserhalb wohnen, dann weiss ich icht, wie das ueberhaupt anders als per Auto gehen soll. Da waere ein ganz radikales Umdenken notwendig.
        Liebe Gruesse,
        Pit

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  8. Ich traf vor kurzem einen Mann, den ich von meinen Fotoexkursionen kenne. Der reinigt fast täglich einen Parkplatz und schilderte mir, was er dort so alles vorfindet. Ähmm.
    Das mit dem Reinigen macht er quasi aus freien Stücken.
    Bei der letzten Begegnung fragte ich ihm, wie es ihm gehe. Gesundheitlich vieles im Argen (was man ihm nicht ansieht), sprach er von seiner klitzekleinen Wohnung und deutete mit hoch erhobenen flach gehaltenen Händen etwas an.
    Ich verstand nicht.
    „Da oben war ich!“
    Er war offenbar Chef einer Firma gewesen. Und das ging den Bach runter, warum und wieso, ist Nebensache, wollte ich auch nicht wissen.
    Der Typ macht immer einen ausgeglichenen Eindruck, weiss nicht wieso.

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  9. Schön, dass manche sich doch noch eine gesunde Skepsis bewahrt haben, die gegen den E-Auto-Hype immunisiert.

    Zu diesen zwei Punkten nur möchte ich etwas anmerken:
    „Die Emissionen entstehen bereits beim Bau …“
    „Doch um die entstandenen Emissionen eines mittleren Akkus für ein E-Auto ökologisch zu kompensieren, muss es fast 8 Jahre genutzt werden, damit sich die Emissionen zugunsten des E-Autos verschieben, …“

    Tatsächlich entstehen auch während des Betriebs Emissionen, genaugenommen während des Ladevorgangs.
    Das E-Auto tankt zwar Durchschnittsstrom, doch muss dieser im Stromnetz ja wieder ausgeglichen werden.
    Sonne und Wind? Leisten immer, was geht. Kernenergie? Läuft auch immer am Anschlag.
    D.h. der Ausgleichsstrom kann nur aus regelbaren und fossilen Kraftwerken kommen – in Deutschland werden das noch lange Kohlekraftwerke sein. Fast alle „Studien“ über E-Autos versuchen diese Fakten zu vertuschen.
    Mit diesem so genannten Marginalstromansatz bewertet, schneiden E-Autos meist schlechter ab als Verbrenner.
    Damit erweisen sich die Subventionen für die Elektromobilität als für den Klimaschutz verlorenes Geld.
    Mehr dazu z.B. da: https://derelektroautoschwindel.wordpress.com/wie-man-wissenschaftlich-wertlose-studien-erkennt/
    Oder dort: https://derelektroautoschwindel.wordpress.com/2020/06/21/warum-der-durchschnitts-strommix-klimabilanzen-von-elektroautos-wissenschaftlich-wertlos-macht/

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    1. Das stimmt natürlich, denn es wird immer 100 Prozent grüner Strom angenommen, den es so in Deutschland noch nicht gibt. Sicher ist, dass auch bei meinem Artikel die absolute Tiefe fehlt, aber das passiert bewußt, weil es ein ganzes Buch benötigt, um wirklich die E-Auto Situation aufzuzeigen. Ich gebe lediglich einen Denkanstoß für diejenigen, die noch sehr wenig Einblick genommen haben. Damke für deinen Kommentar!

      Gefällt 1 Person

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