Zickzack Dezember

Ich wünsche euch allen ein gesundes, glückliches und einiges Jahr 2022 ❤ Dafür, dass hier keine Böller verkauft werden durften, habens die Marburger ganz schön krachen lassen. Waren wohl alles Reste aus dem Keller 😀 Es war ein schöner Monat, mit Schneefall zum 1. Weihnachtsfeiertag, was auch Milou und Pepe glücklich gemacht hat, sowie milden Temperaturen an Silvester, die fast T-Shirt Wetter Charakter hatten. Vom 22. bis zum 28. Dezember habe ich kein Geschäft betreten und wenn wir nicht Anfang des Monats einen Wasserrohrbruch im Bedezimmer gehabt hätten, wäre auch telefonieren Tabu gewesen. Wir waren dieses Fest nur zu zweit, weshalb der Futterwahnsinn stark reduziert wurde. Heilig Abend gab es zum ersten mal Raclette und am 2. Feiertag einen 23 Stunden lang gegarten Schweinekrustenbraten mit allerlei leckeren Beigaben 😉 Viele Spaziergänge fanden ohne Kamera statt, auch, um mich weiter zu reduzieren und den Wahnsinn vom letzten Jahr, als das Projekt „Rose“ begann, nicht zu wiederholen. Es hat funktioniert! Im neuen Jahr wird bei Vielen die Gesundheit auf dem Plan stehen, ob aktiver Sport, gesund bleiben oder kleine Restaurierungsarbeiten, wie bei mir 😉 Was erhofft ihr euch vom neuen Jahr? Das alte Normal? Reisen? Gruppenkuscheln? Mir fehlt ja relativ wenig, außer mal in ein Cafè gehen oder ungezwungen durch eine Fußgängerzone schlendern, doch ich lebe immer irgendwie ein bisschen Lockdown, was wohl mit meiner Asperger Diagnose im Mai zu tun hat. Seitdem denke ich mein ganzes Leben noch mal neu, da alles unter einem anderen Licht steht. Mein Verständnis für mich ist deutlich gestiegen, denn ich weiß nun, warum ich ein wenig anders bin als viele Andere, auch, wenn ich das niemanden auf die Nase binde, der mich für schwierig oder Schlimmeres hält. Ich bin ja schwierig oder wie ich es ausdrücken würde, „extrem pingelig“ dort und „leck mich“ da 🙂 Macht nichts, hauptsache ich kann es jetzt einordnen 😉 Wenn ihr Projekte für das anlaufende Jahr vorhabt, würde ich mich über eine Beschreibung oder sogar einen Link freuen, denn ich möchte mich wieder mehr der Kunst zuwenden, nach einem Jahr als Zweiradmechaniker 🙂 Habt einen fabelhaften Start ins Jahr, einen interessanten Januar und bleibt gesund ❤

About Milou, Pepe & Friends


65 Gedanken zu “Zickzack Dezember

  1. Auch bei uns wurde um Mitternacht das Neue Jahr mit einigen Böllern bei fast frühlingshaften Temperaturen begrüßt und zumindest hielt es sich damit in Grenzen.
    Ganz tolle Bilder, vor allem dieser knorrige alte Baum gefällt mir grad sehr hier!
    Ein gutes neues Jahr, vor allem Gesundheit wünsche auch ich dir! 🍀🥂

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  2. Lieber Arno, wieder sehr stimmungsvolle Bilder. Sie haben mir meine erste Morgenstunde im neuen Jahr versüßt. Das Resteknallen gab es selbst in unserem winzigen Schorfheidedorf… Kurz vor Mitternacht hat doch (ENDLICH) wirklich einer am Fließ ein schönes Feuer angezündet. Es loderte in die Nacht und ein paar Nachtwanderer haben sich daran spontan versammelt, gewärmt und miteineander auf bessere Zeiten angestoßen. Mit Sekt oder Bier aus dem Rucksack. Ich freue mich auf Deine neuerliche Kreativphase, nicht von einem Sonderling, sondern von einem besonderen Menschen, den ich sehr schätze. Meinerseits verrate Dir nichts Neues: Ich schreibe einfach 2022 weiter zu meinem nächsten Buch und zwischendurch gibts bestimmt wieder Schräge Vögel oder so… Hab einen entspannten Tag im neuen Jahr. LG von Petra

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    1. Vielen Dank liebe Sonja! Die Rutsche ist im Sommer für die Kanuten aus Marburg, denn die führt direkt in die Lahn 😉 Pepe muss ab unter 10 Grad immer Kleidung tragen, weil er als Windhund kaum Fell hat und Milou wollten wir noch mehr Schneebälle im Haar ersparen 🙂 Das mit dem Marburger Bild freut mich sehr ❤

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  3. Lieber Arno, da ist sie wieder, die Schwelle, um innzuhalten, ein bisschen Zauber hinein lassen und schauen, was Neues, Anderes wachsen will.
    Ich habe noch keine konkrete Idee, es geht darum das, was dieses Jahr durch meinen nicht geplanten Umzug liegen geblieben ist aufzuarbeiten Erstmal.
    Dir wünsche ich mit deinen Lieben ein gesundes und fröhliches neues Jahr 🍀🐖🍀

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    1. Liebe Ulli, die Idee mit dem Innehalten kommt eigentlich von dir und deinen Raunächten. Ich bin zwar dem Netz nicht völlig abstinent, jedoch die Außenwelt schließe ich größtenteils aus. Es klappt schon ganz gut und wird bestimmt noch besser in den nächsten Jahren 😉 Sei ganz lieb gedrückt ❤

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  4. Lieber Arno,
    ein frohes, gesundes neues Jahr wünsche ich auch Dir!
    Deine Bilder sind wie immer eins schöner als das andere, doch dieses Mal, gibt es ein Lieblingsbild von einem alten knorrigen und bunten Baum, in das ich jetzt sehr schwer verschossen bin. Alte Baumnärrin ich 🙂 Mir gefällt, wie offen und ungeschminkt Du mit dem Asperger umgehst. Das ist schon mutig, Ritter der Rose.
    Dieses Jahr wird auch für mich ein Ziel angegangen. Statt an einem Motorrad schraube ich an einer Wunscherfüllung, die beinah so alt ist wie ich selbst. Wird das Endprodukt so ein Hingucker wie Deine schmucke Rose, kann ich mich sehr glücklich schätzen.
    Bringen wir die Dinge also ins Rollen und bleiben wir zuversichtlich, weil es Menschen in unserem Leben gibt, die uns so mögen oder lieben wie wir sind.
    Liebe Neujahrsgrüße von Amélie 🍀✨🎊❣️

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    1. Liebe Amèlie, ich hoffe du teilst den Werdegang deines Projektes mit uns und stellst hier einen Link ein 😉 Den Baum haben die Jungs im Wald aufgestöbert 😉 Wahrscheinlich roch er nach allen möglichen Tieren, denn solche Bäume sind begehrte Wohnungen 😉

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      1. Lieber Arno, sollte ich mit dem Projekt erfolgreich sein, erfahrt Ihr Bloggis das auf jeden Fall. Meine Freude will ich dann nämlich gerne mit Euch teilen. ☺️
        Dieser Baum ist eine beeindruckende Persönlichkeit. Er ist anders als viele andere Bäume, etwas Besonderes und er hat etwas unergründliches. Bestimmt ein Zauberbaum.
        Hab es gut✨🍀

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  5. Lieber Arno,
    zunaechst einmal das Wichtigste: Dir und Deinen Vierbeinern wuensche ich alles Gute, vor Allem gute Gesundheit, fuer dieses Jahr 2022!
    Hier war es ein ruhiger Jahreswechsel – so ruhig, dass ich ihn, wie auch in den vergangenen Jahren, verschlafen habe. 😉 Was die Boellerei angeht: wir leben aber auch in einer ziemlich ruhigen Nachbrschaft. Verkaufen von Feuerwerkskoerpern war in diesem Jahr erlaubt. Das richtet sich bei uns nach dem Grad der Trockenheit. Wenn es zu trocken ist und damit das Waldbrandrisiko zu gross, dann ist der Verkauf verboten.
    Zum Wetter: Schnee hatten wir hier bisher noch keinen. An Weihnachten gab’s Rekorstemperaturen, sage und schreibe 31 (!!) Grad. Dafuer kriegen wir aber jetzt den ersten richtigen Frost, wenigstens ueber Nacht. Am fruehen Sonntagmorgen soll es -4 werden, und, wegen das scharfen Nordwinds, sogar gefuehlte -11. Da werde ich nachher mal einige Pflanzen abdecken und Wasserhaehne isolieren muessen. Auch die beiden naechsten Naechte soll es noch Frost geben. Tagsueber wird es aber nicht frieren. Und Niederschlaege sind nicht in Aussicht – weder Schnee noch Regen. Dabei koennten wir Niederschlaege wirklich dringend brauchen.
    Apropos Schweinekrustenbraten: hoert sich gut an und sieht fantastisch aus. Mir laeuft das Wasser im Munde zusammen. 🙂 Wie ich hier sagen wuerde: „Mouth-watering and finger-licking yummy!“ 😉
    Unsere Plaene fuer das kommende Jahr? In einem Wort: „abwarten“. Na ja, auch noch ein zweites: „hoffen“. Wenn es die Covid-Situation zulaesst, dann wollen wir mindestens eine der jetzt schon zwei Jahre lang aufgeschobenen (Flug)reisen nachholen, nach Deutschland und nach Irland. Wenn das nicht klappt, dann mal sehen, welche grossen Touren wir hier in den Staaten unternehmen koennen. Kleinere Touren, an die Kueste und in Parks, werden es auf jeden Fall sein. Spaeter in diesem Monat – rund um Marys Geburtstag – haben wir schon eine Tour an die Kueste geplant. Im Prinzip die gleiche wie schon im Dezember.
    Noch einmal alles Gute im kommenden Jahr,
    Pit

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    1. Lieber Pit, die ungewisse Warterei ist nicht leicht auszublenden, weil einem immer spontane Ideen einfallen, die dann nicht funktionieren, weil es eben Covid gibt. Die Temperaturschwankungen bei euch erzeugen schon beim Lesen eine Wetterfühligkeit bei mir 😀 Bleibt auf jeden Fall gesund und ich freue mich schon auf deine Bilder von den Ausflügen!

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  6. lieber arno, erstmal ein frohes neues jahr für dich. und dann möchte ich mal wieder erwähnen, wie toll deine fotografien sind. genauso toll wie du nämlich. 🙂 du schreibst, du habest asperger, ich weiß gar nicht genau, was das bedeutet, aber was ich sagen kann ist, dass du für mich einer der besondersten und schönsten menschen hier bist. du bist derjenige, der immer die richtigen worte findet, nie aufdringlich oder besserwisserisch, stets einfühlsam und/oder humorvoll, geistreich und wunderbar. dass du dich anders fühlt ist irgendwie schön, also für mich, weil ich mich nämlich auch anders fühle bzw. empfinde und das schon mein ganzes leben lang und nun freue ich mich, dass wir im selben club sind. toll.
    ich weiß nicht, was das für dich bedeutet, asperger als diagnose erhalten zu haben, aber vielleicht hilft es dir, wie du auch schreibst, manche dinge anders und neu zu betrachten und so ein größeres verständnis für dich und deine lebensumstände zu erhalten. nachdem man eine weile über sich gestolpert ist und nachgedacht hat, kann es ja manchmal sein, dass man zu keiner wirklichen antwort kommt oder mehreren antworten und dann irgendwie auch noch nicht viel mehr weiß. eine diagnose kann da wie ein vorläufiger zumindest halte-und ankerpunkt sein, an dem man auch etwas ruhe finden kann, zu sagen, ach so, das ist das und deshalb ist das und das so und so und so weiter.
    ich wünsche dir, dass durch diese neubetrachtung dinge für dich besser und schöner werden. du nachgiebiger und liebevoller und verständnisvoller mit dir umgehen kannst. ach und überhaupt wünsche ich dir das beste. du bist mir so ans herz gewachsen, alles gute hin zu dir!
    dein weihnachten klingt doch ganz gut und nach ordentlicher schlemmerei dennoch, ist ja auch gut so. ich habe mich vor ein paar tagen schon gefragt, ob du überhaupt noch kochst und das denke ich jedes mal wenn ich wieder deine tomatensoße zubereite.
    was die stadtaufenthalte und spaziergänge angeht, halte ich es wie du. ich gehe raus um spazieren zu gehen, aber meist irgendwo am wasser entlang oder ruhige wege und dann wieder nach hause. ein kleiner plausch mal hier und da unterwegs, und dann wieder heim.
    das neue normal wird es vermutlich jetzt und zukünftig geben, als das alte normal. das denke ich, wird nicht wieder eintreten. ich hoffe, es wird nicht chinesisch, es sei denn es handelt sich ums mittagessen, dann gerne. *g*
    projekte, ja, habe ich auch vor. einige sogar, aber darüber möchte ich (noch) nicht schreiben.
    lieber arno, hab ein schönes, erfreuliches, friedvolles und liebevolles jahr mit vielen schönen gesprächen, erlebnissen und mit vielen großen und kleinen erfolgen.
    liebe grüße aus berlin, m. halt die ohren steif, ich versuchs auch, meine sind aber noch etwas schief. *g* wird schon wieder werden. hoffe ich. *g*

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  7. Fotos, berstend vor Leben und Wärme, selbst die im Schnee. Wie immer freut und begeistert mich dein „besonderer Blick“, lieber Arno, und ich frage mich ein wenig besorgt, was dir eine Diagnose soll, die feststellt, dass du ein wenig „anders“ bist. Besonderheit als Kankheit – sind wir schon so weit gekommen? Nein, ich bin nicht einverstanden. Du bist Arno, einmalig in deinem Wesen, deinem Werdegang, deinem Wirken und Sein, und darum eben ein Mensch. Du weißt, wie du bist, manchesgefällt dir, anderes nicht so, das „warum“ als Krankheitsdiagnose hinterherzuschieben, ist fatal und keineswegs erleuchtend, so meine Ansicht. Bei Tieren sieht man ja bereits die Möglichkeit, sich vom „Normalen“ zu unterscheiden. Deine beiden Jungs – Hunde sind sie, aber wie verschieden!
    Vielleicht habe ich etwas missverstanden und bin vorlaut geworden? Dann bitte ich um Verzeihung. Es ist meine Begegnung mit dieser Art von Zuschreibungen und „Diagnosen“ in meiner Arbeit, die mich aufhorchen und vielleicht überreagieren ließ.
    Schön, dass du dich wieder mehr der Kunst zuwenden möchtest.

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    1. Liebe Gerda, alles ist gut und ich danke dir für deine Reflektionen. Ich selber fühlte mich nie krank, nur eben konnte ich vieleReaktionen und Gefühle anderer Menschen nicht verstehen, weshalb ich mit etwa 20 Jahren anfing Menschen genau zu beobachten, um so ähnlich zu werden wie möglich, denn ich verhielt mich anders, antwortete anders und fühlte anders, als die Menschen die ich kannte. Irgendwann fragte ich mich, ob ich nicht nur eine Kopie vieler Menschen war, welche ich beobachtet hatte. Meine Eltern hielten mich für zurückgeblieben und gaben mich mit 5 weg zu meinen Großeltern, die ich kaum kannte. Wäre ich nicht bereits 6 Jahre in Therapie und meine Psychologin hätte nicht weit hinter meine Kulissen geschaut, wüßte ich immer noch nicht, woher das alles gekommen wäre, aber nun muss ich nicht mehr unsichtbar sein (natürlich nur eingebildet), weshalb ich hier auch erwähnt habe. Meine besten Grüße zu dir ❤

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      1. Danke, Arno! So kann ich mir einen Reim draus machen. Ja, der Anpassungsdruck, auch der innere, führt bei fast allen Menschen dazu, dass sich das eigene Wesen nur ungenügend ausdrücken kann. Die, die du zu kopieren suchtest, waren sicher meist selbst schon Kopien….
        Ich bin gespannt, wie sich deine neuen Erkenntnisse im Leben und kreativen schaffen umsetzen.

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  8. Vielen Dank lieber Arno, für Deine wundervollen Dezember-Zeilen… und die, wie immer, herrlichen Impressionen!
    Würde von Herzen mal von Dir bekocht werden – nur ein kleiner Braten mit feinsten Beilagen und eine von diesen herrlichen Torten – mmmhhhh, YUMMY, mir läuft jetzt schon das Wasser im Munde zusammen 😂

    Pepes Skianzug ist der Hammer! Er sieht so richtig fesch damit aus!!! Toll, dass Ihr bereits Schnee hattet, auf den warten wir hier in ma Belle France noch.

    Achja, was ich mir vorgenommen habe?
    Möchte Dich nächstens anrufen 😍

    Wünsche Dir ein ganz besonderes Jahr 2022, auch mit Deiner Asperger Diagnose, alles Gute. Auf daß all Deine Herzenswünsche in Erfüllung gehen mögen und Du so bleibst wie Du bist – auch bissi pingelig ist jut.

    Herzliche Grüße en Alsace an meine drei Marburger JunX, bT!NA

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  9. Lieber Arno, dir und deinen Lieben wünsche ich alles Liebe und gute Gesundheit. Gerade weil du so bist, wie du bist und einen Teil von dir hier auf dem Blog Preis gibst, lese ich gerne und mit neugierigem Interesse. Ich freue mich auf das Jahr mit deiner Sicht auf die Welt. Liebe Grüsse

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  10. Lieber Arno,

    erstmal möchte ich es nicht versäumen Dir ein gutes, genussreiches, spannendes 2022 zu wünchschen.
    Du teilst mit, dass Du an dem Asperger-Syndrom leidest. So weit so gut, ehrlich ich weiß gar nicht genau was diese Krankheit/Störung bedeutet. Natürlich könnte ich nachschlagen. Meine Allgemeinbilderung sagt mir so ungefähr, dass es sich um eine kindliche, frühkindliche Form von Autismus handelt. Näher will ich mich gar nicht damit befassen.
    Wer so kreativ, sensibl, schlagfertig, kritisch, belesen mit allen Sinnen ausgestattest ist wie Du, der ist für mich ein ganz besonderer Mensch. Egal, welche Macken, Besonderheiten, Ausfälle… Du feststellst, Du bist ein besonderer Mensch und solltest mit Deinen ausgewöhnlichen Ressourcen haushalten, weil Du ja auch keine 20 mehr bist.

    Diesen Monat habe ich lange auf Deinen Beitrag gewartet. Die Fotos sind einfach wieder wunderbar, treffen die Jahreszeit, wie kein anderer sie bildlich festhalten kann.

    Danke! Laßt es Dir gutgehen und freu Dich jeden Tag, dass Du ein ganz besonerer Mensch bis. Bleib gesund
    bis dann

    LG Meggie
    P.S was sind das denn für gefüllte Knödel?

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    1. Liebe Meggie, mit dieser Autisvariante wird man geboren, nur gibt es heute noch sehr wenig wissenschaftliche Erkenntnisse und 1964 gleich gar nicht. Seit dem ich weiß, dass es sich um Asperger handelt leide ich nicht mehr, was mein Leben verbessert hat 😉 Die Knödel waren übrig vom Weihnachtsschmaus und ich hatte sie mit einer Ricotta-Spinat-Brotwürfel-Timtmischung gefüllt. Man gönnt sich ja sonst nix 🙂 Hab Dank für deinen liebevollen Kommentar und bleib auch du lecker!

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  11. Ein Gutes Neues Jahr, lieber Arno.

    Du bist mir ja ein Knaller. Da machst Du so nebenbei ein „Coming out“, da kann ich mich ja gar nicht mehr auf Deinen Bericht und die schönen Fotos konzentrieren.

    Auch ich wusste nicht gleich, was mit der Bezeichnung „Asperger Syndrom“ gemeint ist. Und jetzt denke ich an Dich und Greta und den Klimaschutz in einem Atemzug.

    Was erhoffe ich mir vom neuen Jahr? Naja, ich lebe ähnlich wie Du – eher zurückgezogen. Das heisst aber nicht, dass ich damit unglücklich bin. Ich habe ja unseren Austausch in den vielen Blogs, meine künstlerische Kreativität, Recherchelust und die Neugier an Tieren und Pflanzen und noch vielem mehr. Dazwischen mache ich Pause und entspanne. Und leckeres Kochen, Essen und Trinken erhoffe ich mir auch wieder…

    Aber nochmal zurück zum Asperger. Es ist hilfreich eine Diagnose für die eigenen Probleme zu haben. Man erkennt sich selbst vielleicht dadurch besser. Sie gibt einem auch das anerkannte Recht, alles im eigenen Rhythmus, nach den eigenen Bedürfnissen und Kräften zu tun. Ich finde es auch sehr wichtig, dass Du dadurch das Bewusstsein erlangst, dass Du es in Deinem Leben nicht einfach hattest und Dich trotzdem sehr angestrengt und entwickelt hast. Und schon darauf kannst Du sehr stolz sein.
    Jetzt kommt es wohl darauf an, nur noch Kraft in das Richtige zu investieren. Es ist klasse, dass Du Dir professionelle Hilfe geholt hast. Mit dieser Hilfe schaffst Du es, weiter innerlich zu heilen, zu wachsen und zu gedeihen. Und das wünsche ich Dir!

    Ich kann mich einigen Kommentaren hier nur anschliessen, für mich bist Du ein wirklich feiner Mensch.

    Liebe Grüsse an Dich, Milou & Pepe und ein Gutes Neues Jahr 2022

    wünschen euch der kleine Kater Steve und sein Frauchen

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  12. Ein besonders gesundes und friedvolles Jahr wünsche ich dir, lieber Arno!
    Deine Bilder strahlen wieder so viel Lebensfreude aus!
    Freuen wir uns auf Neues, Anderes und besonders auf das, was uns und unseren Lieben gut tut!

    Herzlich,
    Anna-Lena

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  13. Frohes Neues, lieber Arno! Und falls du ein Projekt suchst, das du noch nicht ausprobiert hast: Wie wäre es mit den Etüden? 😉 Oder hast du es schon mal versucht und ich weiß es nicht mehr? Das wäre mir jetzt allerdings peinlich … Aber da du ja regelmäßig bei mir mitliest, spare ich mir die Beschreibung, was die Etüden sind … 😉
    Schöne Fotos hast du wieder für uns, und ich bin mit ganzem Herzen bei deinen tobenden Jungs, ich finde, Pepe ist in seinen schicken Mäntelchen immer ein Hingucker und Milou ist ein echter Wonneproppen in Hundegestalt … 😀
    Ich hatte (soweit ich weiß) bisher kaum Umgang mit Asperger-Autisten, ich weiß also nicht, ob und wie ich darauf reagieren soll, außer mit „ja, und?“. Dann bist du halt so. Was ich aber weiß, ist, wie sehr es mensch helfen kann, einen Namen für ein vielleicht quälendes Gefühl, für eine (von anderen) abweichende Wahrnehmung und/oder für eine konstante Irritation zu finden, es gibt mensch einen (anderen) Boden und manchmal vielleicht auch das Gefühl, nicht mehr allein zu sein und (hoffentlich endlich) verstanden zu werden. Das alles wünsche ich dir.
    Herzliche Grüße aus dem regnerischen und ziemlich warmen Hamburg
    Christiane 😁☁️☕🍪👍

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    1. Das ist alles schon sehr gut zusammen gefasst liebe Christiane! Natürlich kenne ich die Etüden und lese diese auch regelmäßig. Ich scheue mich vor der Verantwortung dauerhaft etwas zu schreiben, weil ich nicht mehr gerne Verpflichtungen eingehe, die ich dann wider besseren Wissen durchziehe. Das liegt aber an mir und nicht an den anderen. Bleib so wie du bist, denn ich mag dich!

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  14. 2018 erkannte ich, dass ich hochsensibel bin und kann gut nachvollziehen, wie es Dir erging. Auch ich konnte mir mein Leben besser erklären und das war schon eine große Entlastung. Wahrscheinlich habe ich schon während meiner frühesten Kindheit meinen Geruchssinn „geschlossen“, war also bis vor ein paar Monaten „geruchsblind“. Während der Pandemie habe ich eines Tages plötzlich riechen können, was eine ganz neue Erfahrung für mich war. Mir tat mein isoliertes Leben ohne großen Ereignisse also doch ganz gut. Da ich alleine lebe, wünsche ich mir für das neue Jahr wieder mehr Möglichkeiten, meinen liebsten Menschen unbeschwerter zu begegnen. Gruppenkuscheln wäre nicht schlecht ab und zu, mir fehlen Berührungen doch sehr.
    Ich wünsche Dir viele neue, spannende und erfreuliche Momente im Außen wie im Innen und freue mich auf Deine nächsten Foto-Beiträge! Sie zeigen so einen wunderbaren Lebensgenuss! 🙋‍♀️ Regine

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    1. Liebe Regine, Hochsensibel hat Parallelen zu Asperger, weil man nur eingeschränkt aufnahmefähig ist, wenn echter Trubel um einen herrscht und man dann gerne ausweicht. Ich freue mich sehr über deinen gefundenen Geruchssinn, welcher in Zukunft vielleicht sogar als Detektor für zu viel Stress funktionieren könnte. Beste Grüße aus Marburg!

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  15. Werter Arno,
    verbindlichen Dank für Deinen attraktiven Dezember-Bilderreigen und Dein „Asperger-Bekenntnis“ .
    Eine solche Selbsterkenntnis ist hilfreich und heilsam, weil man endlich besser versteht, wie man „tickt“. Für mich war die Erkenntnis meiner Hochsensibilität (nebst Synästhesie) ein solches Schlüsselerlebnis, das so manche biografische Entwicklung und persönliche Vorlieben in einen sinnvollen und buchstäblich selbstverständlichen Zusammenhang brachte.

    Ich habe vor einigen Jahren ein Buch rezensiert, das von einem Asperger-Kind und seinem imaginären Freund handelt. Dieser Roman von Matthew Dicks „Der beste Freund, den man sich denken kann“ vermittelt einen lebhaften, einfühlsam-humorvollen und nachdenklichen Eindruck vom Leben und Umgang mit den Asperger-Daseinsbedingungen. Dieses Buch ist zwar inzwischen vergriffen, doch Du kannst es gewiß noch auf antiquarischem Wege erwerben.
    Falls es Dich anspricht – nachfolgend der Link zu meiner Rezension: https://leselebenszeichen.wordpress.com/2013/06/26/der-beste-freund-den-man-sich-denken-kann/

    Ich wünsche Dir ein beschwingtes, genüßliches und herzerfülltes Jahr 2022 mit guten Begegnungen natürlicher, kultürlicher und zwischenmenschlicher Art.

    Herzlich grüßt
    Ulrike von Bücherfee 😉

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    1. Liebe Ulrike, wahrscheinlich hat deine Sensibilität auch zu deiner Lyrik beigetragen, denn es verbergen sich hinter manchen Hindernissen, eben auch Treppen zu besserem Leben. Die Gewissheit mit Asperger zu leben, war tatsächlich ein Wendepunkt, denn endlich war ich für mich einzuordnen. Für meinen beruflichen Werdegang zu spät, aber nicht als Künstler oder einfach nur Mensch. Ich danke dir sehr für den Link und die zauberhaften Wünsche ❤

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      1. Lieber Arno, vielen Dank für Deine Aufgeschlossenheit gegenüber meinem Romanhinweis.
        Meine Hochsensibiliät bedingt stets ein besonders tiefes, nachhaltiges und sehr detailliertes Empfinden und Wahrnehmen. Für mich war das Schreiben und die meist eher knappe-konzentrierte Art der lyrischen Formulierung eine gute Möglichkeit, Gefühle und Erfahrungen zu ordnen und zu klären – also gewissermaßen in Worte zu bannen – , damit sie mich nicht überwältigen. 🙂

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  16. Ein frohes und gutes neues Jahr auch für dich lieber Arno! Wieder schöne Bilder, besonders die Hunde im Schnee schießen wieder den Vogel ab (schrieb ich das letztes Mal schon?). Echt herrlich, ob Milou mit Schnauzbart oder Pepe in deinem, äh, seinem Pullover 😉 Das Teil sieht echt witzig aus. Der Baum auf dem einen Foto ist toll! 23 Stunden Garzeit für den Weihnachtsbraten? Bei wieviel Grad? Und wie sieht jetzt deine Stromrechnung aus?? Dann bin ich bei deinem Rezeptblog hängengeblieben und mir lief das Wasser im Mund zusammen. Ich bekam immer mehr Hunger! Hab mir jetzt erst mal ein paar Lesezeichen abgelegt und werde hoffentlich bald mal was von deinen tollen Rezepten ausprobieren 🙂 Alles Gute für dich und ich freue mich auf weitere interessante Beiträge und schöne Bilder. Mehr Kunst finde ich gut. Das möchte ich auch 🙂 LG Almuth

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    1. Guten Morgen liebe Almuth! Danke für die lieben Wünsche und das du dich durch so viele Rezepte gelesen hast 😉 Der Braten wird bei 80 Grad gegart, also ist das mit dem Strom nicht so wild 😀 Deine Vögel schießen aber ebenfalls immer den Vogel ab und außer Bruno, dem Raben, ist hier im Winter nicht viel los 🙂 Die Jungs haben im Schnee einen Heidenspaß und schlafen danach wie die Engel 😀 Ich wünsche dir einen fabelhaften Januar, mit vielen tollen Bildern!

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  17. Hallo lieber Arno,
    auch im Nachgang total hübsch! Ich finde Marburg und Umgebung ja weiterhin idyllisch und warte auf Einladung der Stadt, ihre Majestät Königin Roe mal zu empfangen 😀
    Ist das Eierlikörkuchen mit Spekulatius?! Unfassbar! Ich möchte auch ein Stück (das große Runde mit den 12 Spekulatius drumherum…)
    Wird Milou langsam grau?! 😀
    Hab einen schönen Tag!

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    1. Liebe Roe, der Kuchen war tatsächlich lecker, doch leider nicht von mir 😉 Marburg ist wirklich ein schönes Städtchen und wenn der Corona-Scheiß eines Tages doch noch ein Ende finden wird, dann biete ich dir meine persönlichen Führungsdienst durch Marburg und Umgebung an und wir besuchen die leckersten Cafès die ich kenne 🙂 Wenn Milou grau werden sollte, liegt es sicher an Pepe, der ihm draußen immer auf den Keks geht 😀 Hab eine zauberhafte Woche!

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